Christopher Hitchens - Endlich

Hitchens ist Ende 2011 an den Folgen seines Speiseröhrenkrebses gestorben und er wäre nicht er, wenn er die Entwicklung nicht kommentiert hätte.

Wer einen chronologischen Abriss erwartet, wird nicht bedient. Die Qualen, die die Krankheit, aber auch die Behandlung auslösen, flackern nur gelegentlich hoch, dann aber dramatisch und drastisch. Auch die immer wieder aufkeimende Hoffnung inklusive der sich anschließenden Enttäusch bilden das Gerüst für Reflektionen zu Ereignissen in seinem Leben, den Folgen der Behandlung, den Ausblick auf das Kommende und sein Lieblingsthema - die Auseinandersetzung mit dem religiösen Glauben. 

Hitchens scheint sich einer gewissen Disziplin unterworfen  zu haben, sein Stil ist manchmal relativ lakonisch.

Gegen Ende finden sich nur noch Fragmente von Texten, die Hitchens nicht mehr weiterbearbeiten konnte.

Ich bin mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen, ich hatte eine Art Ode an das Leben, an das Glück, ein erfülltes  Leben geführt zu haben, erwartet, denn zumindest als Außenstehender hat man den Eindruck, Hitchens habe das gelebt was er von einem mündigen und selbstbestimmten Menschen erwartet und fordert.

Das Vorwort ist von Peter Schneider. Sehr anrührend auch das Nachwort der Witwe von Hitchens.

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