Heinz Buschkowsky - Die andere Gesellschaft

Das Buch ist nur zu empfehlen, weil es in sachlicher Sprache die Lebenswirklichkeit in dem Kiez widerspiegelt, den Buschkowsky überblickt, vor allem aber beurteilen kann. Er sieht viele Warnungen vor Parallelgesellschaften, die sich mit den Entwicklungen im gesamten Bundesgebiet befassen, wie Joachim Wagners Schattenjustiz-Skandal beispielsweise bestätigt.

Buschkowsky macht aus seinem Herzen keine Löwengrube, wenn er pointiert schreibt, merkt man aber, dass es ihm um die Menschen geht, was ihn unterscheidet von dem kühler und öfter auch polemisch wirkenden Sarrazin.  

Neben Buschkowskys eigenen Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen erfährt man auch Interessantes und Informatives zu Studien, die man teils kennt, teils aber auch nicht. Buschkowsky ist auch ein entschiedener Gegner einer immer stärker um sich greifenden Tabu-Kultur, Diskussionen bereits im Keim zu ersticken, weil bereits der Bestandsaufnahme möglicherweise etwas "Diskriminierendes" oder "Rassistisches" anhaften könnte, was auch ohne die Lektüre des Buches für jeden vernünftigen Menschen an sich völlig unmöglich ist, von interessierten Kreisen aber immer weiter befeuert wird.

Buschkowsky leidet darunter, das merkt man, weil er weiß, dass mit solchen Tabus genau die getroffen werden, die sich integrieren und notfalls assimilieren wollen.

Ich empfehle das Buch ausdrücklich. 


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