Unter „Delay“ versteht man eine Laufzeitverzögerung, was hier ganz passend ist, denn das Hirn des Musikanten mit dem personalitybegründenden Hut obenauf weist untrügliche Merkmale eines solchen Delays auf.


Herr Delay, der eine echte Doppelbegabung sein eigen nennt – er kann nicht singen und nicht klar denken -, zieht das südafrikanische Apartheid-Regime aus der Mottenkiste bei seinem Angriff auf den ebenso gruseligen Heino, dem er vorwirft ein „Nazi“ zu sein.


Wie originell und so neu!


Heino habe schon besagtes Buren-Regime seinerzeit mit seinen Weisen beglückt, entscheidend für die politische Einnordung des Volksbarden sei aber der Umstand, dass der vergangenes Jahr einen Delay-Titel volxmusikmäßig aufgepimpt gecovert habe.


Delay gewährte den Medien aber weitere, brennend interessierende Einblicke in sein pulsierendes Seelenleben.


Ganz allgemein habe er sich, so Delay, früher schon „Scheiße gefühlt“, wenn Polizisten und Soldaten (= alles Mörder, wissen wir ja) seine Lieder gut gefunden hätten.


Willkommen im Club der kuschelrebellischen Gratismutigen, lieber Herr Delay, nehmen Sie doch Platz, die Herrschaften von Kraftclub und Mia befinden sich bereits an der Bar.


April 2014

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