Ca. 2620 - 2580 v. Chr. Regierungszeit des Pharao Cheops (Altes Reich), während der auch die größte Pyramide von Gizeh, die Cheops-Pyramide errichtet wird

Ca. 2558 - 2532 c. Chr. Regierungszeit des Pharao Kephren, der die gleichnamige, zweitgrößte Pyramide von Gizeh errichten lässt

Ca. 2532 - 2503 v. Chr. Nachfolger Kephrens wird Mykerinos, der die kleinste der drei Gizeh-Pyramiden, die Mykerinos-Pyramide errichten lässt

1750 v. Chr. Tod des babylonischen Königs Hammurabi I., König von Sumer und Akkad. Hammurabi schafft u.a. den Codex Hammurabi, die älteste vollständige Rechtssammlung

Ca. 1600 v. Chr. Verheerender Vulkanausbruch auf Santorin mit unbekannten Folgen für die minoische Kultur auf Kreta

Ca. 1330 v. Chr. Tod des "Ketzer"-Pharao Echnaton (Amenophis IV.), Neues Reich, der u.a. verheiratet ist mit Nofretete. Echnaton bricht mit den bisherigen religiösen Vorstellungen zur Götterwelt und erhebt die durch die Sonnenscheibe symbolisierte Gottheit Aton zum höchsten Gott. Er gründet auch zwischen Theben, der bisherigen Hauptstadt, und Memphis in Mittelägypten die neue Hauptstadt Achet-Aton (im heute bekannten Gebiet Tell el-Armana), die aber Episode bleibt wie die religöse Umwälzung Echnatons

1213 v. Chr. Tod des Pharao Ramses II. (Neues Reich), einem der berühmtesten und fähigsten Pharaonen der ägyptischen Geschichte. Schon unter Ramses´ Vater Pharao Sethos I. blüht Ägypten auf, Ramses tritt insoweit in die Fußstapfen seines Vaters. Nach anfänglichen kriegerischen Auseinander-setzungen speziell mit den Hethitern schließt Ramses mit ihnen Frieden, der lange hält. Berühmt ist die Schlacht zwischen Ramses und dem Hethiterkönig Mutawalli III. bei Kadesch am Orontes, die wohl unentschieden endet. 

Ca. 1200 v. Chr. Trojanischer Krieg

Ca. 1150 v. Chr. Gründung der Stadt Alba Longa in den Albaner Bergen durch Ascanius, Sohn des trojanischen Helden Äneas, der in Latium gelandet sein soll. Ein späterer König Numitor Silvius, ist der Vater von Rhea Silvia, der Mutter der nachher ausgesetzten Zwillinge Romulus und Remus. Äneas gilt daher als Stammvater der Römer, auf den sich viele römische Adelsfamilien berufen werden

Ca. 1104 v. Chr. Tod des babylonischen Herrschers Nebukadnezar I.

753 v. Chr. Gründung Roms angeblich durch die Zwillinge Romulus und Remus. Remus wird bei einer Auseinandersetzung über die Stadtmauern von Romulus ermordet. Zweiter König Roms wird Numa Pompilius

570 v. Chr. Tod der antiken griechischen Schriftstellerin Sappho

562 v. Chr. Tod des babylonischen Herrschers Nebukadnezar II. Der König schafft unter anderem das im Pergamon-Museum aufgestellte Ishtar-Tor, eines der Stadttore Babylons, vollendete das Zikkurat "Turm von Babel" und soll auch die Hängenden Gärten der Semiramis, eines der sieben antiken Weltwunder geschaffen haben. Laut der Bibel eroberte Nebukadnezar II. Jerusalem, zerstörte den Tempel und führte die Israeliten in die babylonische Gefangenschaft

560 v. Chr. Tod des athenischen Staatsmannes und Militärführers Solon, nach Platon einer der sieben Weisen des antiken Griechenlands, der wesentliche Neuerungen in Gesetzgebung und gesellschaftlichem Verständnis durchsetzte, einer der Wegbereiter der attischen Demokratie

547 v. Chr. Tod des Philosophen und Mathematikers Thales von Milet, ebenfalls einer der sieben Weisen, von dem der Spruch gnoti seauton, erkenne dich selbst, stammen soll

510 v. Chr. Tod des Philosophen und Mathematikers Pythagoras von Samos

508 v. Chr. Der Römer Gaius Mucius Scaevola schleicht sich in das Lager des Etruskerkönigs Porsenna, um ihn zu ermorden, wird aber überwältigt. Porsenna droht ihm den Feuertod an, wenn er nicht verrät, welche Römer sich ebenfalls im Lager befinden. Scaevola erklärt, seine Ehre sei nicht verhandelbar und hält seine linke Hand ins Feuer bis sie verbrennt und gibt die Namen nicht preis. Porsenna soll daraufhin die Belagerung Roms abgebrochen und Friedensverhandlungen eingeleitet haben

490 v. Chr. In der Schlacht von Marathon siegen die Athener unter Miltiades und Kallimachos gegen die Perser unter Darius I.

480 v. Chr. Die Perser unter Xerxes I. siegen auf Grund haushoher Überlegenheit und eines Verrats im Lager der Griechen in der Schlacht an den Thermopylen nach verlustreichen Kämpfen gegen die Griechen unter Leonidas von Sparta. Im selben Jahre besiegt in der Seeschlacht von Salamis die vereinigte Flotte der Athener, Spartaner und Korinther unter Themistokles die Perser. Die Schlacht vertreibt die persische Flotte und verlangsamt den persischen Landangriff.

460 v. Chr. Tod des Philosophen Heraklit aus Ephesos, von dem die Sprüche panta rhei, alles fließt, und "man kann nicht zweimal in denselben Fluß steigen" (weil das Wasser mittlerweile weitergeflossen ist) stammen sollen. Man nennt Heraklit auch "Der Dunkle", weil seine Philosophie viel Spielraum für Interpretationen lässt

459 v. Chr. Tod des athenischen Staatsmannes und Feldherrn Themistokles

430 v. Chr. Tod Lucius Quinctius Cincinnatus, der zwei Mal in höchster Not vom Senat zum Diktator ernannt wird (458 anlässlich der Bedrohung durch die Äquer, Sabiner und Volsker; 439 beim Aufstand der Plebejer), die Situation bereinigt und umgehend sein Mandat zurückgibt, um weiter als Landwirt tätig zu sein. Er gilt als Inbegriff republikanischer Tugenden. Sein gleichnamiger Sohn fungierte als Politiker und Konsulartribun

429 v. Chr. Tod des großen athenischen Staatsmannes Perikles, der die attische Demokratie weiterentwickelte, Athens Vorherrschaft sicherte und große Bauprojekte wie die Akropolis initiierte

Ca. 428 v. Chr. Tod des griechischen Philosophen und Arztes Diogenes von Appolonia, der zu den Vorsokratikern zählt. Von ihm stammt das Werk "Über die Natur"

Ca. 424 v. Chr. Tod des griechischen (Reise)Schriftstellers, Geographen und Völkerkundlers Herodot von Halikarnassos

404 v. Chr. Sieg des Peloponnesischen Bundes unter Führung Spartas gegen den Attischen Seebund unter Führung Athens im Peloponnesischen Krieg (seit 431 v. Chr.). Tod des athenischen Staatsmannes und Feldherrn Alkibiades

399 v. Chr. Tod des für das abendländische Denken entscheidenden Philosophen Sokrates. Er wird in einem Prozess wegen Gottlosigkeit verurteilt und begeht den Fehler, auf die Frage nach der für ihn angemessenen Strafe die lebenslange Speisung im Tempel zu nennen. Daraufhin wird er zum Tod durch den Schierlingsbecher verurteilt.

375 v. Chr. Die gallischen Senonen unter Brennus schlagen die Römer an der Allia und stoßen auf Rom vor. Die Römer ziehen sich auf den Capitol zurück und verhindern einen Fall der Festung nur durch die wachsamen Gänse der Juno, die mit lautem Geschrei auf die einsickernden Gallier reagieren. Brennus wird der Spruch vae victis, wehe den Besiegten, zugeordnet

356 v. Chr. Geburt Alexander des Großen in Pella

348  v. Chr. Tod des Philosophen Platon in Athen. Platon war Schüler Sokrates´ und unterrichtete Aristoteles

336 v. Chr. Tod Philipps II und Übernahme der Regierungsgeschäfte durch den von Aristoteles unterrichteten Alexander. Beginn des Hellenismus/der Hellenisierung

333 v. Chr. Sieg Alexanders über Darius III. bei Issos in Kilikien, den heutigen türkischen Provinzen Adana und Mersin

331 v. Chr. Sieg Alexanders über die erneut zahlenmäßig weit überlegenen Truppen Darius´ III. bei Gaugamela im heutigen Irak und Eroberung Babylons

326 v. Chr. Sieg Alexanders in der Schlacht am Hydaspes gegen den indischen König Poros

323 v. Chr. Tod Alexander des Großen in Babylon und Beisetzung in Memphis. Im gleichen Jahr Beginn der Diadochen (=Nachfolger)kämpfe um das Erbe Alexanders. Ptolemäus I. Soter übernimmt die Regentschaft über Ägypten und begründet das Ptolemäerreich, das mit Kleopatra 31 v. Chr. nach der Niederlage bei Actium endet. Ptolemäus verbringt den Leichnam Alexanders nach Alexandria. Der Diadoche Seleukos I. Nikator begründet in Babylon das Seleukidenreich und verteidigt es gegen einen anderen Diadochen Antigonis I. Monophtalmos, Herrscher des Reiches der Antigoniden in Makedonien

322 v. Chr. Tod des Philosophen Aristoteles in Chalkis

312 v. Chr. Beginn des Baus der Via Appia unter Konsul Appius Claudius Caecus, führte nachher von Rom nach Brindisi (heute SS 8)

270 v. Chr. Tod des Philosophen Epikur, dem Gründer des auf Lebenslust ausgerichteten Epikureismus, anders als die in etwa gleichzeitig von Zenon begründeten Lehre der Stoa (=Stoiker), die gerichtet war auf die Selbstbeherrschung des Individuums

227 v. Chr. Ein Erdbeben zerstört den Koloss von Rhodos, der den Sonnengott Helios darstellt und als eines der sieben Weltwunder gilt

218 v. Chr. Alpenüberquerung Hannibals und Siege gegen die Römer unter Konsul Publius Scipio (dem Vater des späteren Scipio Africanus) am Ticinus und der Trebia

217 v. Chr. Sieg Hannibals gegen die Römer unter den Konsuln Servilius und Flaminius in der Schlacht am Trasimenischen See nordwestlich des heutigen Perugia

216 v. Chr. Legendärer Sieg Hannibals bei Cannae in Apulien nordwestlich von Bari gegen die zahlenmäßig deutlich überlegenen Römer durch ein geniales Umfassungsmanöver

212 v. Chr. Tod des Mathematikers, Physikers und Ingenieurs Archimedes in seiner Heimatstadt Syrakus auf Sizilien anlässlich der Plünderung der Stadt durch die Römer. Archimedes hatte zuvor zahlreiche Kriegswaffen wie Brennspiegel, Katapulte und Seilwinden zur Zerstörung feindlicher Schiffe entwickelt, die bei der Belagerung von Syracus zum Einsatz kommen, ohne den Fall der Stadt verhindern zu können

202 v. Chr. In der Schlacht von Zama (heute Jama) in Nordafrika unterliegt Hannibal Publius Scipio Africanus

183 v. Chr. Tod des auf der Flucht befindlichen Hannibal im heutigen Gebze am Marmarameer

133 v. Chr. Tod des Volkstribunen Tiberius Gracchus, der gegen die Senatsmehrheit aus Optimaten (= Adel) weitreichende Landreformen durchsetzen wollte. Gracchus wurde in der Volksversammlung von Scipio Nasica und seinen Anhängern erschlagen. Man datiert auf 133 den Beginn der römischen Bürgerkriege und damit der Krise der Republik bis etwa 27 v. Chr.

113 v. Chr. die Kimbern, Ambronen und Teutonen schlagen die Römer bei Noreia und später im Jahre 105 v. Chr. noch einmal bei Arausio

107 v. Chr. Marius wird Konsul und übernimmt den Oberbefehl auf dem afrikanischen Schlachtfeld, wo er König Jugurtha bei Cirta schließlich besiegt

102 v. Chr. Marius schlägt die Teutonen und Ambronen bei Aquae Sextae und 101 v. Chr. die Kimbern bei Vercellae. Vorausgegangen sind von 104 - 102 v. Chr. die durch Marius eingeleiteten Heeresreformen im Sinne eines Übergangs von der Miliz- zur Berufsarmee. Nachdem Marius mehrere Jahre als Konsul fungiert, zieht er sich 100 v. Chr. aus der Politik zurück, übernimmt 90 v. Chr. aber noch einmal ein zeitlich begrenztes militärisches Kommando gegen die Marser in den Abruzzen.

100 v. Chr. Geburt Julius Caesars

88 v. Chr. Wahl des Optimaten Sulla zum Konsul. Streit entbrennt, wer das Militärkommando für den Krieg gegen Mithridates VI. erhalten soll, Sulla oder Marius. Sulla setzt sich durch, Marius flieht. Während Sulla gegen Mithridates VI. 87 v. Chr. kämpft, kehrt Marius nach Rom zurück und ergreift gemeinsam mit dem neuen Konsul Cinna die Macht in Rom für die Popularen

86 v. Chr. Tod Marius´

82 v. Chr. Sulla entmachtet mit der Hilfe Pompeius´ die Popularen (Anhänger Marius´) und stellte die Macht des Senats wieder her. Rücktritt 79 v. Chr.

73 v. Chr. Ausbruch des Spartakus-Aufstandes von Capua aus. Mehrere Siege gegen römische Truppen. Einer der Anführer, Crixus, spaltet sich vom Sklavenheer ab, wird aber 72 v. Chr. von den Römern unter Publicola geschlagen, Crixus wird getötet. Erst unter der Führung von Crassus gelingen Rom 71 v. Chr. entscheidende Siege.  Die Heerführer Lucullus und Pompeius stehen bei der Einkreisung der Aufständischen im Süden durch Crassus in Reserve. In der zweiten Schlacht am Silarus wird das Sklavenheer von Crassus geschlagen, Spartakus getötet. Die Überlebenden des Spartakus-Heeres treffen bei der Flucht auf Pompeius´ Legionen und werden vernichtet

67 v. Chr. Vernichtung der Kilikischen Seeräuber durch Pompeius

63 v. Chr. Caesar wird Pontifex maximus, nachdem er 65 v. Chr. als Ädil fungiert hatte. Im gleichen Jahr Cicero deckt während seines Konsulats die Verschwörung des Senators Catilina (Putsch) auf und sorgt für dessen Verurteilung (Reden gegen Catilina). Von Cicero soll auch der Spruch stammen, dass Irren menschlich sei, allerdings lautet der Spruch, Irren sei menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen sei teuflisch

60 v. Chr. Erstes Triumvirat mit Caesar, Crassus und Pompeius. Caesar wird Konsul und Prokonsul in Illyrien und danach in Gallien

58 v. Chr. Beginn des Gallischen Krieges zunächst bis 53 v. Chr. Noch 58 v. Chr. besiegt Caesar bei Bibracte im heutigen Departement Saone-et-Loire die Helvetier und vermutlich beim heutigen Mulhouse die nach Gallien eingedrungenen Sueben unter Ariovist. 54 v. Chr. bricht Caesar von Gallien aus zu seinem zweiten Britannienfeldzug auf und schlägt dort die Briten unter Cassivellaunus. 52 v. Chr. Aufstand der Gallier unter Vercingetorix, der bei Gergovia gegen die Römer siegt, dann aber von Caesar bei Alesia besiegt wird

53 v. Chr. Crassus stirbt auf einem Feldzug gegen die Parther nach der verheerenden Niederlage bei Carrhae im nördlichen Mesopotamien

48 v. Chr. Sieg Caesars über Pompeius in der Schlacht von Pharsalos, der entkommen kann und in Ägypten auf Befehl von Ptolemäus XIII. ermordet wird

46 v. Chr. Caesar wird zum Diktator zunächst auf 10 Jahre ernannt

44. v. Chr. Ermordung Caesars (an den Iden des März) im Senat durch Senatoren unter der Führung von Brutus und Longinus, nachdem geplant war, Caesar zum Diktator auf Lebenszeit zu ernennen. Phillipische Reden Ciceros gegen Markus Antonius, da dieser nach Caesars Tod zunehmend als potentieller Tyrann wahrgenommen wird

43 v. Chr. Bildung des zweiten Triumvirats zwischen Octavian, Antonius und Lepidus, die auf fünf Jahre diktatorische Befugnisse erhalten. In den anschließenden Verfolgungen politischer Gegner Ermordung Ciceros im gleichen Jahr bei Formia zwischen Rom und Neapel

42. v. Chr. Niederlage der Caesar-Attentäter unter Brutus, Cassius und Longinus gegen Octavian und Markus Antonius in zwei Schlachten bei Philippi

31. v. Chr. Octavian siegt in der Schlacht von Actium gegen Marcus Antonius und Kleopatra. Antonius und Kleopatra sterben im Jahre 30 v. Chr.

27 v. Chr. Beginn des Prinzipats, des Übergangs von Republik zu Kaiserreich durch Octavian, dem vom Senat der Titel Augustus verliehen wird. Er erhält mit dem Imperium eines Prokonsuls für die Grenzprovinzen die militärische Befehlsgewalt über faktisch alle Truppen und wird jährlich zum Konsul gewählt. Etwa 22 v. Chr. wird ihm die ebenfalls jährlich erneuerte tribuzinische Gewalt übertragen, was aber den Verlust des Konsulats bedeutet. Später erhält er gleichwohl die Ehrenrechte eines Konsuls zuerkannt. Augustus lässt sich selbst Princeps nennen, um den Titel Dictator oder Rex zu umgehen. Er wird damit faktisch erster Kaiser des Römischen Kaiserreichs, die Republik ist damit nur noch als inhaltsleere Fassade verblieben

18 v. Chr. Tod des Dichers Vergil, u. a. Schöpfer der Hirtengedichte (Bucolica). Vergil schafft auch die Aeneis, den Schöpfungsmythos des römischen Reichs, in der die Flucht des Äneas aus dem brennenden Troja und seine Landung in Latium nach mehreren Irrfahrten erzählt wird

8 v. Chr. Tod des epikureischen Dichters Horaz, von dem der Spruch carpe diem, nutze (oder genieße) den Tag


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