Beängstigend - es hat etwas von einem Zombiefilm, wenn man liest, sieht und hört, dass islamistische Mordbrenner ihre frommen Glaubensgenossen all over the world auffordern, willkürlich Anschläge und Attentate zu verüben und zwar wahllos, nur hübsch viele Opfer und vor allem hübsch viel Terror soll es geben.

Jetzt hat es die Australier erwischt, die sich an der Anti-IS-Allianz beteiligen. Wie t-online berichtet, attackierte ein 18jähriger Terrorverdächtiger in Melbourne zwei Polizeibeamte völlig überraschend mit einem Messer, nachdem er ihnen zuvor noch die Hand gegeben hatte. Beide Beamte wurden verletzt, einer von ihnen erschoss den Durchgeknallten in Notwehr. Eine Woche zuvor hatte man Razzien durchgeführt und 15 IS-Anhänger verhaftet, die öffentliche Enthauptungen wahllos ausgesuchter Opfer geplant haben sollen.

24.9.2014



Am 15.12.2014 stürmte der Islamist Man Haron Monis in das Lindt Chocolat Café in Sydney, schon seit jeher die Brutstätte muslimischer Unterdrückung, und nahm die Gäste und das Personal als Geiseln. Die Scheiben des Cafés wurden mit einer schwarzen IS-Flagge verhängt. Nach 16 Stunden stürmte die Polizei, Monis wurde erschossen, tötete aber vorher noch zwei geiseln. Wie MEMRI berichtet gab es großes Hallo in den einschlägigen Islamistenzirkeln nach Bekanntwerden der Geiselnahme. Monis war zuvor in Australien Asyl gewährt worden.

Prof. Peter Neumann vom Kings College in London teilt mit, es verwundere nicht, dass Australien ins Fadenkreuz gerückt sei. Von dort seien etwa 200 Kämpfer nach Syrien gereist. Der Umstand, dass sogar so weit vom "Kernland" des IS Anschläge verübt werden, lege auch nahe, dass irgendwann ein Anschlag auch in Deutschland versucht werde, zumal solche Vorfälle wie in Australien Nachahmer ermutigten.

Der Aufruf von IS-Sprecher al-Adnani aus September 2014, Anschläge im Westen zu verüben, sei ein Strategiewechsel des IS. Bisher sei es nur darum gegangen, Kämpfer für den Irak und Syrien zu rekrutieren, jetzt solle im Westen zugeschlagen werden.

22.12.2014

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