... Ihr seid eine Nation, die Frauen wie Waren oder Werbemittel verwendet, die Kunden dazu aufruft, sie zu kaufen. Ihr benutzt Frauen, um Reisenden zu dienen, Besuchern und Fremden, um euren Profit zu erhöhen ...

... Die Amerikaner sind eine Nation, die den Sexhandel in all seinen Formen und im Namen der Kunst, der Unterhaltung, des Tourismus und der Freiheit betreibt“.

Bisher war man davon ausgegangen, dass diese Worte aus einem (intellektuell) unzureichend frankierten „Brief an das amerikanische Volk“ des verblichenen Herrn Bin Laden eine Art Anklageschrift an den Westen darstellen sollten.

Seit der amerikanischen Kommandoaktion Anfang Mai, bei der Bin Laden erschossen wurde, muss man das vielleicht anders werten.

Wie man heuer liest, fanden die Seals neben zahlreichen Unterlagen und Computern auch eine respektable Pornosammlung vor.

Ich freue mich selbstverständlich bereits jetzt auf den nächsten Film von Michael Moore, in dem er in hektisch kommentierten Bildern nachweisen wird, dass die Seals die Pornos selbst mitbrachten, nach geglückter Aktion aus dem Tornister frickelten, hinter Bin Ladens Unterhosen versteckten und dann auslosten, wer sie finden darf.

Gut, aber vielleicht war´s ja doch anders.

Denkbar selbstverständlich auch, dass Bin Laden abschreckendes pornografisches Anschauungsmaterial benötigte, welches der fromme Mann mit Widerwillen und gebotener islamistischer Abscheu immer und immer wieder stundenlang studieren musste, um zu eingangs erwähnter Einschätzung zu gelangen und vor allem das islamistisch-revolutionäre Feuer ständig neu zu entfachen, der Mann hatte ja schließlich Leuchtturmfunktion.

Im Zweifel für den Angeklagten, heißt es ja zumindest im Westen und es soll ja auch Bilder eines irgendwie zusammengesackten Osama vor der Glotze geben.

Was er gerade schaut (oder besser geschaut hat) ist aber meines Wissens nicht erkennbar.

Leute, sind wir uns im Klaren darüber - das Risiko, bei seinen Fans als westlich-hundsgemeiner Sexclown dazustehen, der ungläubigen und unverhüllten Mädels beim Poppen zuschaut, kann er ja wohl nicht eingegangen sein.

Selbstredend nicht, der Mann war wie wir wissen die personifizierte reine islamistische Lehre, den Leuchtturm hatte ich ja schon erwähnt.

So oder so wirft das Ganze aber weitere, (rein theoretische, versteht sich) logistische Fragen auch für Leute auf, die aktuell nicht mit einem Drohnenangriff rechnen müssen.

Wie ist Bin Laden überhaupt an die Dinger gekommen? Kamen die per Kamelpost über den Khaiber-Pass und wenn ja, wen hat Osama beauftragt? Woher wusste der Mann, was er mitzubringen hatte („...irgendwas zu dritt, aber ohne Tiere...“)?

Offizielle amerikanische Stellen sprechen nun von unzüchtigen Handlungen von Männern und Frauen, die auf dem sichergestellten Material zu sehen seien.

Männer UND Frauen, immerhin.

Oder hat Emperor Wank bei der ungläubigen Beate Uhse („From Asia with Love“) unter Laden, Osama bin, Abbottabad/Pakistan (postlagernd und in diskreter Verpackung) geordert?

Lief das am Ende online über seinen Account great-balls-of-fire@al-qaida.pk? Rätsel über Rätsel, die bleiben.

Wir verfolgen jedenfalls weiter gespannt die offiziellen Verlautbarungen aus dem White House und hegen die Vermutung, dass besagte Clubmitgliedschaft von Zawahiri, Aiman al- zwischenzeitlich bis auf Weiteres ruht.

15.5.2011

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