Martin Suter - Allmen und die Dahlien

Enttäuschend, gerade weil ich Suter-Fan bin. 

Jetzt hat auch Martin Suter seinen Commissario Bruschetta oder so ähnlich. Vorteil einer solchen Vorgehensweise ist, dass man sich nicht ständig eine neue Bühne schaffen muss, der Protagonist löst dann in 10 Fortsetzungsbänden immer neue mehr oder minder knifflige Fälle und dieses Schema wirkt dann bei Suter so, als falle ihm nichts mehr ein.

Erschwerend kommt hinzu, dass man bei der Lektüre immer das Gefühl hat, das bereits früher einmal in einem der Suter-Romane so oder ähnlich gelesen zu haben, etwa in seinem fulminanten "Small World". 

Darüberhinaus ist die Story ebenso flach wie seine Darsteller.

Ich bin enttäuscht, weil Suter zu ganz anderem fähig ist. Ich werde mir kein weiteres Buch aus der "Allmen"-Reihe kaufen.

Kurz zur Story: Der Privatschnüffler Allmen wird von einer ebenso reichen wie schrägen alten Dame auf die Suche nach einem geklauten Gemälde geschickt und bei der Fahndung deckt er nach und nach die Vergangenheit eben jeder steinreichen alten Dame auf, wobei er selbst gefährlichen Leuten auf die Füße tritt und dabei in Gefahr gerät.

Nett, mehr aber auch nicht.   

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