Einer meiner Medien- und Gesellschaftslieblinge ist ja Hamed Abdel-Samad.

Nach einem islamkritischen Vortrag Abdel Samads in Kairo Anfang Juni haben zwei islamistische Schrumpfköpfe namens Assem Abdel Maged, führendes Mitglied der radikalen ägyptischen Gruppe Al-Gamaa Al-Islamija, und  Mahmud Schaaban Abdel-Samad in einer Sendung des TV-Senders Al-Hafes zum "Ungläubigen", also zum Freiwild  erklärt und forderten seinen Tod. Abdel-Samad musste wegen der in diesen Fällen friedfertigen Reaktionen untertauchen, während Maged öffentlich von Präsident Mursi geherzt wurde.

Abdel-Samad lässt sich dadurch aber nicht beirren und startet jetzt seine deutschlandweite Vortragstour. Ein Ägypter demonstriert echten German Mut, Hut ab und zwar bis zum Boden. 

Ach ja, die Bundesregierung hat auch auf die Kacke gehauen, aber so was von.

Sie hat ein mir unbekanntes, aber sicher honoriges Männchen namens Löning, ihren Menschenrechtsbeauftragten nämlich, in die Schlacht geschickt und ihn mutig verlauten lassen: "Ich erwarte, dass sich die ägyptische Regierung deutlich und unmissverständlich davon distanziert.". Reaktion in Kairo s.o.. 

1.7.2013

 

Ich habe unter "Bücher" ja schon über Joachim Wagners "Richter ohne Gesetz" geschrieben, in dem er dringend vor einer Installation einer islamischen Paralleljustiz warnt, die unser Rechtssystem aushebelt und lächerlich macht.

Güner Balci hat unabhängig davon dieser Tage eine Doku abgedreht, die ich leider verpasst habe. Auch sie berichtet über zwielichtige "Schlichter" und "Friedensrichter", die das eigentlich für (uns) alle geltende Rechtssystem aushebeln. Da werden Tatbeteiligte und Zeugen eingeschüchtert oder mit Geld ruhig gestellt, die Selbstjustiz feiert fröhliche Urständ´ und einig ist man sich nur in der Meinung über das deutsch-kartoffelige Gewaltmonopol des Staates. 

1.7.2013

 

Hinter dem Kürzel "66 iG" verbirgt sich eine Sondereinheit der Berliner Polizei, die aus etwa 20 Personenschützern besteht. "iG" heißt "individual Gefährder" und betrifft Männer, die ihre Frauen belästigen, verletzen oder gar töten. Im Fokus gerade auch Ehrenmörder oder solche, die es mit Macht werden wollen wie Öner Y., der vom SEK überwältigt werden musste, als er seine eigenen Kinder als Geiseln nahm und sie töten wollte, weil sich seine von ihm geprügelte Frau von ihm getrennt hatte. Nachdem er aus der Haft entlassen wurde, ging der Terror weiter, weshalb seine Ex-Frau Ayten K. jetzt in das Opferschutzprogramm aufgenommen wurde. Zu spät kommt das für die Schwestern Nura H. und Gyulten S., die Anfang 2013 von Nuras Freund aus Eifersucht erschossen wurden. Ein Anfang ist gemacht, die Polizei als Freund und Helfer bedrängter Frauen, ALLER bedrängter Frauen.  

30.7.2013

 

Auf den bekannten pakistanischen Islamkritiker Zahid Khan ist am 29.7.2013 ein Mordanschlag verübt worden, als er mit zwei Begleitern zwischen Rodgau und Dietzenbach unterwegs war. Khan, der offiziell im Besitz einer Waffe sein darf, setzte sich zur Wehr und verletzte einen der drei Anrgeifer durch einen Schuss ins Bein schwer. Die anderen beiden Angreifer konnten flüchten, der festgenommene Attentäter erklärte, er habe den Auftrag gehabt, Khan zu ermorden.

Khan hatte Werke wie das Buch "Die Verbrechen des Propheten Mohammed" veröffentlicht und sich damit den Hass gläubiger Moslems zugezogen.

2.8.2013

 

 

 

Nicht erst seit Beginn des Zschäpe-Prozesses mischen sich Wut, Spott und Häme über die Ermittlungsbehörden in die Äußerungen von Medien und Vertretern islamischer Verbände. Interessant ist daher dieser Artikel in SPIEGEL online aus 2011, in dem über Verwicklungen der Getöteten in den Dunstkreis von Ergenekon, tiefem Staat und Graue Wölfe spekuliert wird.  

31.12.2013

 

 

 

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