… Sie meinen die Äußerung, wer den Islam nicht annimmt sei Jude oder Christ und stirbt ohne Islam, dass er in die Hölle kommt.

Diese Äußerung stammt nicht von mir. Das ist ein Bestandteil des Islam. Das sagt Allah im Koran und das sagt der Prophet Mohammed (Red. Hinweis: es folgt eine Ehrbezeugung in arabischer Sprache).

Und ich lese ihnen einen Hadith vor. Hadith bedeutet eine authentische Überlieferung über den Prophet Mohammed (Red. Hinweis: es folgt eine Ehrbezeugung in arabischer Sprache),  in dem er gesagt hat, und das finden wir bei seiner Moslem Hadith Nr. 153 und das leugnet kein Moslem.

Der Prophet Mohammed (Red. Hinweis: es folgt eine Ehrbezeugung in arabischer Sprache) sagte, ich schwöre bei Allah, also bei dem, in dessen Hand die Seele Mohammed ist, also das heißt, ich schwöre bei Allah, jeder Mensch ob Jude oder Christ, der von mir hört und stirbt ohne an das zu glauben, ohne an den Koran zu glauben, ohne den Islam anzunehmen, außer dass er Bewohner des Höllenfeuer sein wird. Das sagt der Prophet Mohammed (Red. Hinweis: es folgt eine Ehrbezeugung in arabischer Sprache).

Und Allah sagt im Koran in der Sure Nr. 4 Vers 47, Oh Leute der Schrift, also Juden und Christen, glaubt an das, also glaubt an den Koran, was wir herabgesandt haben, das bestätigt, was euch im Original vorlag, also der Koran bestätigt die Thora und das Evangelium in Originalform, bevor ich euer Gesichter vernichte. Also das heißt, dass ein Befehl von dem allmächtigen Gott an die Christen und an die Juden, dass sie den Islam annehmen müssen…

… Also ich wünsche, dass Allahs Scharia weltweit herrscht. Denn das ist unser Schöpfer, der uns erschaffen hat, und uns seine Gebrauchsanweisung im Koran herabgesandt hat. Wenn wir danach leben, wir werden keine Depressionen mehr haben, wir werden auf Alkohol verzichten, wir werden nur glücklich und zufrieden in diesem Leben, denn das ist unser Schöpfer, der uns geschaffen hat, der weiß, was für uns gut ist…

Das hat Ibrahim Abou-Nagie in einem Interview mit dem SWR am 24.5.2012 wörtlich geäußert. 

Nagie ist der Herr, der gemeinsam mit dem Netzwerk „Die wahre Religion“ kostenlose Koran-Ausgaben in deutschen Städten verteilen ließ und  heute stolz darauf verweist, Allah spricht jetzt zu 350.000 Menschen in Deutschland”. Bei diesen „350.000 Menschen in Deutschland“ handelt es sich um Ungläubige.

Abgesehen davon, dass gegen die kuriose Verteilaktion überhaupt nichts einzuwenden ist, fürchte ich nur, dass Allah zwar „zu 350.000 Menschen in Deutschland“ sprechen mag.

Da ich meine Landsleute aber kenne, wird er nur „kein Anschluss unter dieser Nummer“ hören. Bibel, Bertelsmann-Lexika und die geerbte Goethe-Gesamtausgabe führen hierzulande bereits unter einer dicken Staubschicht ein elendes Schattendasein hinter Glas im Gelsenkirchener Barock und ich sehe nicht, dass der Koran ein anderes Schicksal erleiden wird.

Folge: Man sollte sich nicht darüber echauffieren, dass vollbärtige Herren in Nachthemden in Fußgängerzonen Bücher verschenken, sondern genau hinhören, was sie daneben zu sagen wissen und deshalb habe ich Herrn Nagie eingangs auch wörtlich zitiert. Ich finde das gruselig.

Herr Nagie hat übrigens aktuell ein eher weltliches Problem. Er hat lange Hartz-IV-Leistungen für sich und seine Familie von dem Staat bezogen, den er scharia-technisch auf links drehen will und sieht sich nun einem Rückforderungs-anspruch der Bundesagentur für Arbeit in Höhe von 214.000,00 Euro ausgesetzt.

P.S.: Der Frage nach einer möglichen Koexistenz der großen Religionen erteilte Nagie in besagtem Interview wenn auch verklausuliert, indes deutlich eine Absage.

16.10.2012



Gestern bei Maybrit Illner - der Tabubruch. Anlässlich des gewaltsamen Todes von Jonny K. hatte man seine Schwester Tina, eine bemerkenswerte junge Frau, den Berliner CDU-Justizminister Heilmann, Rainer Wendt von der GdP, Christian Berkel, Güner Balci und den Rapper Challa, einen ehemaligen Intensivtäter, eingeladen.

Man war sich einig in seiner Abscheu über das Verbrechen und Wendt geißelte den Stellenabbau speziell bei der Berliner Polizei, aber auch eine Kuschel-Justiz, man lebe in einem Rechtsstaat, nicht in einem Richterstaat. Wendt schäumte ob der Aussetzung der U-Haft bei zweien der Täter, der Haupttäter verbringt seine Zeit nach der Flucht in die Türkei primär damit, die Welt via Presseinteviews an seinem reichen Gedanken- und Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen.

Bei den Gründen dann übrigens nicht das übliche Gefälle, sondern durchaus die Einsicht überall, dass es so nicht weitergehen könne. Zwar sei die Zahl der Vergehen tendenziell rückläufig, die Taten offenbarten aber eine immer größere Brutalität.

Dann die Frage nach der Beziehung zwischen Herkunft und Religion einerseits und Gewaltbereitschaft andererseits.

Einspieler durch Illner: Christian Pfeiffer referierte, man habe jahrelang geforscht, es bestehe nicht der geringste Zweifel. Der jugendliche Gewalttäter ist überdurchschnittlich oft männlich, türkisch oder arabisch und muslimisch. Je konservativer die religiöse Orientierung ist, um so größer auch die Gewaltbereitschaft.

Heute keine Reaktion, ich wundere mich etwas. Aber halt, eine Reaktion gibt es.

Kenan Kolat: "Deutschland hat ein riesiges Rassismusproblem".

Mein Bruder hat geschäumt, völlig verständlich und ich habe ihm folgendes gepostet:

"Der Ärger ist nur zu verständlich, dieser integrationspolitische und intellektuelle Kol(l)at-eralschaden ist nicht zu ertragen.

Herr K. hat aber ein Problem. Zur Lösung dieses Problems müsste man allerdings seriös, aufrecht, aufrichtig und offen sein, alles Attribute, von denen Herr K. so weit entfernt ist wie die Kröte in meinem Teich vom Physiknobelpreis.

Fakt ist, dass einige seiner Landsleute einen jungen Mann totgeschlagen haben aus Gründen, die nur ein versierter KZ-Scherge nachvollziehen kann.

Einer der Täter ist in die Türkei geflüchtet und versorgt von dort aus die Presse mit wichtigen Einsichten, zwei andere sind erst festgenommen, dann aber wieder laufengelassen worden aus Gründen, die wahrscheinlich nur ein Strafjurist aus den brackigen Untiefen der StPO zu ziehen in der Lage ist. Immerhin sitzt nun einer wieder.

Das Ganze hat zu einer Welle der Empörung geführt, die Leuten wie Herrn K. gar nicht gelegen kommen kann, also war es Zeit, die Deutschen wieder daran zu erinnern, dass sie in Wirklichkeit alle doch nur in der Wolle gefärbte Nazis sind.

Damit ihm da angesichts der Berliner Taten nur keiner zu keck wird und beispielsweise fragt, warum man sich als Eingeborener eigentlich immer über einen Kamm scheren lassen muss, umgekehrt aber nur Einzelprobleme bestehen!

Von daher ist Kolat greulich und abscheulich as usual, seine Äußerung zeugt aber auch von Panik und darüber hinaus von etwas, das so eklig ist, dass ich es eigentlich gar nicht sagen möchte - hier werden die schrecklichen NSU-Morde zu integrationspolitischen Zwecken missbraucht.

Ich frage mich immer wieder, wer wählt eigentlich so etwas in Positionen, die es berechtigen, in irgendwelche Mikros zu quaken?"

Ich habe fertig. 

2.11.2012


Ich habe ja schon deutlich gemacht - ich bin ein Fan von Mouhanad Khorchide. Er schafft den Spagat zwischen Erhaltung, Bewahrung und Schutz des Korans einerseits und der Liberalisierung des Denkens andererseits und zwar so, dass speziell die Jugend Ansprache findet. Ein hoffnungsvoller Ansatz, denn Khorchide bildet Lehrer für den Islamunterricht aus. Seine Denke spiegelt sich in diesem Interview, das er der "Zeit" gab.

5.11.2012


"Der zitierte Berliner Rabbiner hat öffentlich festgestellt, dass es in Deutschland mittlerweile "No-Go Areas" für bestimmte Minderheiten gibt. Erschreckend, wie ich finde, und leider keinesfalls übertrieben. Ich selbst bin schwul und kann sagen, dass es auch für mich Zonen gibt, in denen ich tunlichst vermeiden werde, als Angehöriger dieser meiner Minderheit erkannt zu werden, weil ich schlichtweg Angst haben muss, ansonsten angegriffen zu werden.
Dafür, dass er öffentlich anspricht, was für viele Deutsche, egal ob jüdisch, arabisch oder eben vielleicht homosexuell, zur bitteren Realität gehört bin ich diesem Berliner Rabbiner dankbar.
".

Das ist der Leserbrief zu dem Artikel "Berliner Rabbiner sieht No-Go-Areas für Juden" in der FAZ vom 6.9.2012. Gemeint ist rechtsfreier Raum qua rechtsradikalem Abschaum, aber eben auch türkisch-arabischem Mob.

Das Eine gibt es allüberall bis in die Mitte der Gesellschaft und wird mit einer Breite und Tiefe öffentlich, politisch und medial attackiert, dass kein Auge trocken bleibt (prima!), das Andere ist populistisches Gefasel von bekannten Geisteskranken wie Heinz Buschkowsky und gehört daher totgeschwiegen, St. Florian, St. Florian, verschon´ mein Haus, zünd´ and´re an.

Multi-Kulti gibt´s eben nicht umsonst *sarkasmusabschalt* und wie bekannt lautet eine meiner Lieblingsannahmen, dass Toleranz mit dem Abstand zum Problem wächst.

Klaus Kinkel hat´s auch mal treffend auf den Punkt gebracht: Die Diskussion mit Vegetariern verändert sich, wenn sie eine Wurstfabrik geerbt haben. 

19.1.2013


Migrantenvereine betreiben separatistische Politik. Erst wenn ein Türke einem Verbrechen zum Opfer fällt, ist der Aufstand groß". Sagt nicht Thilo Sarrazin, der ewige Kreuzritter, haha, sondern Autorin Gülcin Wilhelm und Sozialarbeiter Ercan Yasaroglu, beides Deutschtürken, die sich angesichts des Klimas in diesem Land was trauen.

Grund ist das beredte Schweigen der großen Verbände zur Ermordung von Jonny K. durch türkische Schläger in Berlin 2012.

"Die schweigen, solange ein Opfer nicht türkischer Herkunft ist. Erst wenn ein Türke einem Verbrechen zum Opfer fällt, ist der Aufstand groß“, so Yasaroglu, der die NSU-Mordserie und die Aktionen der Verbände dazu nennt und darauf hinweist, dass auf der Internetpräsenz zwar die Fotos der acht ermordeten Türken, nicht aber die des griechischen Opfers und der deutschen Polizistin auftauchen.

Die „Welt“ hat den Brief von insgesamt 15 deutschtürkischen Intellektuellen zum Anlass für diesen Artikel genommen, in dem speziell das Berliner Gewalt-Dilemma behandelt und bewiesen wird, dass Herr Buschkowsky nicht nur Neuköllner Kirchturmpolitik betreibt. Aber sag´ das in diesem Land mal laut.

18.1.2012



Wer im "Sah Inn Paradise" oder im "Bera" seinen Türkeiurlaub verbringt, ist als gläubiger Muslim auf der sicheren Seite.

Beide Hotels sind neben etwa 10 anderen an der türkischen Südküste halal, was bedeutet, dass es keinem Muslim zugemutet wird, mit (s)einer Frau im selben Pool zu baden, denn die Pools sind geschlechtergetrennt und im Fall des "Sah Inn Paradise" durch einen drei Meter hohen Sichtschutz vom Planschbereich der Männer auch blickdicht separiert.
Das "Bera" verfügt über einen 3.500 qm großen "Frauenkomplex", zu dem man nur per eigenem Aufzug gelangt.
Offensichtlich unterhält man auch reine Frauendiskos.

Selbst die Gebetsräume sind nach Geschlechtern getrennt, also alles in allem für bestimmte Gemüter zweifelsohne ein echter Urlaubshimmel auf Erden.

Wie man hört und liest, handelt es sich um einen rasch prosperierenden Wachstumsmarkt, die Häuser werden nicht nur von gläubiger Türken frequentiert, sondern auch von zahlungskräftigen Kunden aus einigen bekanntlich als sehr fortschrittlich bekannten Golfanrainerstaaten.

Ohne das selbstverständlich irgendwie zu werten, sträuben sich mir echt die letzten Haare bei derlei gruseligen Apartheid-Lustbarkeiten.   

19.1.2013


Wo ist eigentlich Onur U. aus Wedding?
Onur U. ist dringend verdächtig, Jonny K. Anfang Oktober 2012 gemeinsam mit anderen am Alexanderplatz totgeschlagen zu haben. Seit 19.10.2012 liegt ein deutscher Haftbefehl gegen ihn vor. U. hat sich in seine Heimat, die Türkei abgesetzt, Interpol ist eingeschaltet.

Diesem Artikel vom 4.12.2012 zu Folge tut sich da wenig bis nichts, den deutschen Behörden scheinen die Hände gebunden zu sein, die türkischen Behörden legen offensichtlich orientalische Effizienz an den Tag.
Seither Funkstille, über eine rechtlich wahrscheinlich nicht durchsetzbare Überstellung oder gar ein Verfahren in der Türkei hört man nichts. Im Gegenteil.

Mittels eine bekannten (und teuren) Anwaltskanzlei ließ U. via Türkei einem BZ-Redakteur eine Unterlassungserklärung zukommen, weil der ihn als "Täter" und nicht als "mutmaßlicher Täter" bezeichnet hatte. Im Übrigen gibt er der Bild-Zeitung Interviews und lässt wahrscheinlich Allah einen guten Mann sein.
 
Onur U. - 19 Jahre alt - hat offensichtlich ein beachtliches Vorstrafenregister mit Gewaltdelikten und Nötigungen.

Vier Monate vor der Ermordung von Jonny K. hatte er mit seinem PKW einen Radfahrer bedrängt, worauf dieser stürzte. Anschließend schlug er den Radfahrer ins Gesicht und wurde hierfür zu zwei Wochen (nicht Monaten) Jugendarrest verurteilt. 
Das nach Jugendstrafrecht und nicht - obwohl mit 19 Heranwachsender - nach Erwachsenenstrafrecht. Offensichtlich sah der Richter oder die Richterin hier eine "jugendtypische Verfehlung".

Ich fürchte, das sind genau die Verhältnisse, die es im grünen Weltbild gar nicht gibt und die von Heinz Buschkowsky wütend aufgespießt werden.  
21.1.2013


Ende Juni 2013 - eine muslimische Studentin beschwert sich über ein Werk aus einem Buch des Amerikaners Craig Thompson, das auf der Schau "what comics can do" an der Uni Duisburg ausgestellt wurde. Der kalligrafisch angebrachte Name Allahs steht in räumlicher Nähe zu Sexszenen. Als niemand auf ihre Kritik , das Werk beleidige ihren Glauben, reagiert, nimmt sie das Werk herab und zerstört es mit einer Schere. 

Strafanzeige wegen Sachbeschädigung? Fehlanzeige. Öffentliche Empörung? Fehlanzeige. 
Fortführung der Ausstellung à la "jetzt erst recht"? Fehlanzeige. 

Die Ausstellung wird pronto abgebrochen (übrigens auch zum Schutz der Angestellten, die in der Ausstellung arbeiten (?)), man lamentiert über "fehlende Dialogbereitschaft" und der Vorsitzende des Islamischen Studierendenbundes Ali Nuhi schießt in gewohnter Manier den Ball in die gegnerische Hälfte: Es sei ja nicht um den Inhalt des Buches gegangen, sondern  nur um "die beleidigende Darstellung". 

Es kann einem angst und bange werden ob der Bataillone, die da zur Verfügung stehen, Meinungs-, Kunst- und Presse-freiheit zu verteidigen. Diese Schande ist eine offene Einladung an alle, die westliche Werte, hart erkämpfte Werte, ablehnen und das gesamte System gerne auf links drehen würden. Es riecht nach Idomeneo, man könnte kotzen.

Ein RTL-Redakteur fand die richtigen Worte für diesen Scheiß:

30.6.2013

Nachtrag 1.7.2013: Es bewegt sich was?! Ein Anwalt hat die Studentin nun angezeigt und man wird sehen müssen, was die Staatsanwaltschaft daraus macht.
Im Übrigen: Teile Duisburgs scheinen ein kritisches Pflaster für Christen zu sein. Ob man gleich "Christenverfolgung" rufen muss, wage ich mal zu bestreiten, widerlich bleibt es dennoch.

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