Mir jedenfalls war neu, dass es mehrere Arten des Dschihad gibt.

Der „große“ Dschihad richtet sich an den Muslim selbst und fordert von ihm permanente Anstrengung, eigene Fehler und Unzulänglichkeiten gleich welcher Art zu bekämpfen und zu überwinden, also eine Anleitung, die man nur begrüßen kann.

Der „kleine“ Dschihad ist etwas, das die gesamte islamische Gemeinschaft betrifft und meint die ggf. auch kriegerische Ausbreitung des Islam, so wie sie ab dem 7. Jahrhundert zuerst unter Mohammed stattfand.

Ich glaube nicht, dass das der europäischen Bevölkerung in dieser Form bekannt ist, was leider auch die Möglichkeit der Camouflage gibt, denn man kann den „kleinen“ Dschihad meinen und sich öffentlich darauf zurückziehen, man meine den „großen“.

Man wird den Problemen mit dieser Religion – und an ihr mache ich das fest – nur beikommen, wenn man neben den diskutierten Maßnahmen zur Heranführung unter Umständen ausgegrenzter und sich selbst ausgrenzender Muslime auch selbst mehr über diese Religion lernt.

4.11.2010


Hier ein sehr interessanter Artikel von Navid Kermani aus der taz vom 20.11.2001 zum Verhältnis von Sunniten und Schiiten unter Einbeziehung der Mudschahedin, Taliban und al-Qaida.

14.1.2011

 


Wenn eine(r) eine Reise tut...

Hier folgen die Vorgaben für die Buchung der Hadsch in 2011 (Quelle "islam.de"):

"Wir benötigen folgende Unterlagen

Zur Visabeschaffung benötigen wir bis spätestens 5. September 2011 (früher ist besser) von jedem Pilger folgende Unterlagen:
Ohne diese Unterlagen wird das Visum von der Botschaft nicht erteilt.

Den mindestens noch 8 Monate gültigen Reisepass mit mindestens 2 freien gegenüberliegenden Seiten. Es darf kein israelischer Stempel im Pass sein!

Eine Fotokopie der personenbezogenen Daten des Reisepasses.
Falls es sich um einen nichtdeutschen Pass handelt: eine Fotokopie des Aufenthalttitels.

3 Passfotos, die nicht älter als 6 Monate sein dürfen, mit weißem Hintergrund. Jedes Foto muß rückseitig mit dem Namen versehen sein.

Bei Konvertieten benötigen wir eine Übertrittsurkunde von der islamischen Gemeinde vor Ort.

Bei Ehepaaren, aus deren Pass nicht hervorgeht, daß sie verheiratet sind, benötigen wir eine Fotokopie der Heiratsurkunde.

Bei Schwestern, die ohne Mahram reisen benötigen wir eine, von der islamischen Gemeinde vor Ort beglaubigte Einverständnis-erklärung des Mahrams.

Ein ärztliches Attest, dass du frei von ansteckenden Krankheiten bist.
Deinen Impfpass mit Impfung gegen Menningitis (Serum ACWY!) UND gegen die saisonale Grippe 2011. Die Menningitisimpfung darf nicht älter als 3 Jahre alt sein und muss mindestens 10 Tage vor Einreise erfolgt sein. Bitte Impfpass erst schicken, wenn alle Impfungen im Impfpass eingetragen sind!

Bitte sendet die Unterlagen per Einwurfeinschreiben an folgende Adresse:

Dar ul Islam GmbH
Frankfurt Airport Center B3
P.O. Box 18
60549 Frankfurt

PS: Definition "mahram" (Quelle "eslam.de"):

"...Mahram-Verwandte sind Verwandte des jeweils anderen Geschlechts, die einem so nahe stehen, dass man diese (auch theoretisch) nicht heiraten dürfte, sowie der Ehepartner, mit dem man bereits ohnehin verheiratet ist. Der Begriff kommt von dem arabischen "haram" (Verbot bzw. geschützter Bereich).

Die Mahram-Verwandten der Frau sind ihr Ehemann, Vater, Großvater, Urgroßvater usw., Sohn, Enkel, Urenkel usw., Schwiegervater, Schwiegersohn, Stiefsohn, Bruder, Neffe (Sohn des eigenen Bruders oder Schwester), Onkel (Bruder des Vaters oder der Mutter) und Milchbruder...".

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