22.12.2009:

Dr. Pachauri hat ein erstaunliches weltweites Portfolio aufgebaut mit Geschäftsinteressen und milliardenschweren Investitionen, deren Erfolg von Empfehlungen des IPCC abhängt“.

Schreibt der „Daily Telegraph“ dieser Tage über Herrn Dr. Rajendra Pachauri, gesalbt mit 14 Ehrendoktortiteln und der Mitgliedschaft in 78 nationalen und internationalen Gremien. Ein genialer Netzwerker also.

Herr Dr. Pachauri ist auch im Beirat der Chicago Climate Exchange , der derzeit größten weltweiten Börse für den Emissionshandel, er berät Risikokapitalfirmen und weltweit tätige Versicherungs-unternehmen in Fragen aufzulegender (erneuerbarer) Energie-Fonds

Schließlich ist er tätig im indischen Energieforschungsinstitut TERI, das dem indischen Mischkonzern Tata gehört, um unter anderen zu ermitteln, wie sich mit Klimaveränderungen (echte oder erwartete) am besten Geld verdienen lässt.

Mag sein, dass Letzteres etwas simplifizierend dargestellt ist, es trifft die Sache aber.

Dr. Pachauri steht des Weiteren dem Klimainstitut der Yale-Universität vor, ist Klimawandel-Berater der Deutschen Bank, Direktor des japanischen Institute for Global Environmental Strategies und war bis vor kurzem Berater von Toyota.

Da fällt es kaum ins Gewicht, dass er - von einer Klimakonferenz gelangweilt - 2007 von New York aus eben mal nach Delhi jettete, dort an einem Cricket-Spiel teilnahm und am nächsten Tag für den letzten Konferenztag wieder nach New York reiste.

Ja und, ist man versucht zu fragen, pecunia bekanntlich non olet.

Es stinkt doch, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Dr. Strangelove - obwohl gar kein Klimawissenschaftler, sondern Eisenbahningenieur und Ökonom - allmächtiger Chef des IPCC ist, also genau des Weltklimarates, der uns dauernd in den Ohren liegt, die Welt gehe unter, wenn man nicht sofort, unverzüglich, nachhaltig, umfassend… blablabla.

Zu Herrn Jones hatte ich mich ja schon oben geäußert. Mann, Mann, Mann, ginge es nicht um das Goldene Kalb, diese Herrschaften wären von den Medien schon längst öffentlich geschlachtet worden.

Stattdessen liest man heuer groteske Verteidigungstiraden in der „Süddeutschen“.

Und klar ist auch, dass die Crème de la Crème unserer Global Player zu einem Zeitpunkt das Geschäft mit dem Klima gewittert hat, als 99,9999% aller anderen Idioten noch gedacht haben, es ginge tatsächlich um Korallen und die Rettung Bangla-Deshs.

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