April 2011 - Aygül Özkan, CDU-Sozialministerin Niedersachsen

Angefangen hat es ja eigentlich schon vor ihrer Berufung ins Kabinett Wulff, als sie forderte, Kruzifixe aus den Klassenzimmern zu verbannen. Man kann darüber ja zumindest diskutieren, zurückgerudert ist sie dann trotzdem. Dann wurde bekannt, dass sie noch 2008 als Managerin des Postdienstleisters TNT daran beteiligt war, u. a. Tariflöhne von 7,50 Euro pro Stunde zu vereinbaren für die eigenen Beschäftigten. Brutto versteht sich.

Im Juli 2010 - nunmehr in Amt und Würden - kündigte sie die Mediencharta für Niedersachsen an, die am 16.8.2010 vorgestellt werden sollte. Berichterstattung über Integration habe danach u. a. "kultursensibel" zu erfolgen, worauf die Medien diese Charta als das erkannten was sie war - ein mächtiger Medien-Maulkorb im häßlichen Euphemismus-kleidchen von KIK.

Der Sturm der Entrüstung erreichte dann irgendwann auch Ministerpräsident McAllister, der Özkan zurückpfiff, worauf der Spiegel im August 2010 titelte:" Eine Vorzeigefrau stürzt ab".

Tja, und nun das: Der eigene Fahrer hat Özkan aktuell vor den arbeitsrechtlichen Kadi gezerrt. Die Ministerin hatte den Fahrer "in den Fuhrpark" versetzt, weil "das Vertrauensverhältnis nicht mehr bestanden habe" und der griff die Versetzung an. Klaro wird man abwarten müssen, wie die Chose ausgeht.

Merkwürdig nur, dass sich der Fahrer an den Personalrat gewandt und mitgeteilt hat, er habe Özkan immer wieder abends nach Hamburg in ihre Privatwohnung gefahren, keine Kohle dafür gesehen, weshalb er anfrage, ob das nun Überstunden seien. Als Özkan das erfuhr, fing die Maschine an zu laufen, ohne dass dem Fahrer substantiell widersprochen wurde und der dürfte jetzt vorerst die Scheiben und Spiegel der Bereitschaftsfahrzeuge wienern.

Die Katze läßt das Mausen nicht (Stichwort TNT)? Wenn sich erweisen sollte, dass Özkan eine völlig legitime Anfrage derart sanktionieren wollte, dann wäre für mich zumal bei dieser Rumpelei in den letzten Jahren der Bock fett. Schaun mer mal.

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José Mourinho - Trainer Real Madrid

Die Ausbeinerei Mourinho hat ihre Auslagen neu gestaltet. Filetiert und der Menge zum Frass vorgeworfen wurde der deutsche Schiedsrichter Stark, der die CL-Halbfinalbegegnung Real Madrid – CF Barcelona pfiff.

Nachdem Stark die mörderische Knochenpolierei u.a. dadurch zu beenden suchte, dass er einem Real-Profi in der zweiten Halbzeit Rot zeigte, drehte Mourinho derart durch, dass er von Stark auf die Tribüne geschickt wurde.

Auch nach dem Spiel, einer 0:2 Pleite für seine Kicker, lederte Mourinho so massiv unter anderem gegen Stark, dass tags darauf ein Journalist, der Stark ähnlich sieht, von einem Mob beinahe gelyncht worden wäre.

Als Fan wird man dauernd mit Appellen behelligt, man solle gerade den Unparteiischen „Respect“ entgegenbringen und meinen Söhnen habe ich schon seit der E-Jugend beigebracht, wie erbärmlich es ist, den Schiedsrichter für die eigenen Versäumnisse haftbar zu machen und nun dieses portugiesische Kleinstkaro. Sofern ich mal Respekt vor der Leistung des Trainers Mourinho hatte, kann ich heute nur feststellen, dass Motivation und taktische Finesse gerade bei dieser Kragenweite erkennbar nicht alles sind.


 

Mai 2011 - Jörg Schönenbohm, WDR

Der WDR steht ja nun nicht im Verdacht, ideologisch oder sonstwie mit dem Bayrischen Rundfunk fusionieren zu wollen. Höflich ausgedrückt. Daher muss man gerade an Wahlabenden auch die schmallippigen Kommentare des WDR-Aushängeschildes Schönenbohm ertragen.

Der hat nun angesichts der Merkel´schen Freude über das gewaltsame Ableben des Herrn Bin Laden umgehend Folgendes abgesondert: "Was ist das für ein Land, das eine Hinrichtung derart bejubelt? Zivilisierte Nationen haben einst das Völkerrecht geschaffen. Sie verständigten sich darauf, dass Verbrecher vor Gericht gestellt und nicht einfach getötet werden. Die Welt ist mit dem Tod Bin Ladens nicht sicherer geworden. Aber Präsident Obama ist seiner Wiederwahl näher gekommen."

Aha. Hinter der erfolgreichen Aktion gegen al-Qaida steckt also kein legitimes Ziel, es handelt sich um Wahlkampf-gedöns.

Schönenbohm ist ein typischer Vertreter des sesselfurzenden Gutmenschen, der fernab des Geschehens und jeder Verantwortung den Daumen hebt oder senkt, meistens aber senkt, insbesondere wenn es gegen die USA geht.

Diese Leute erinnern übrigens mit staatstragender Stimme jedes Jahr am 20. Juli an tapfere Männer, die ihren Führer erschießen, vergiften oder in die Luft sprengen wollten. Anstatt ihn zu verhaften und völkerrechts- gemäß vor ein Gericht zu stellen.

Diese Leute fordern auch nicht, dass man in Mogadischu in der "Landshut" besser "eine politische Lösung" gesucht und sich friedlich mit den Terroristen auseinandergesetzt hat, anstatt sie wie geschehen einfach abzuknallen.

Aber die Aktion gegen Bin Laden diente im Wesentlichen der Wiederwahl Obamas. Wie verkommen muss man eigentlich sein, so etwas zumal mit meinen TV-Gebühren bezahlt abzusondern?

Bin Laden war der Feind der gesamten Menschheit mit zig unschuldigen Opfern auf dem Gewissen. Er wurde von Soldaten getötet, die unter Umständen in Zehntelsekunden zu entscheiden hatten und ihr Leben aufs Spiel setzten, da die politische Führung auf ein Bombardement des Hauses verzichtete, um unschuldige Opfer tunlichst zu vermeiden.

Die Aktion ist geglückt, das Schwein ist tot. Ich freue mich darüber und hoffe, dass sich Frau Merkel von Gelichter wie Schönenbohm nicht beirren lässt. Leute wie Schönenbohm sind verantwortlich dafür, dass das geistige Klima in diesem Land zusehends stickiger und jeder von der medialen Meinungsinquisition als inadäquat angesehener Furz zu einem Skandal aufgeblasen wird. Furchtbar, wirklich furchtbar.


 

Juni 2011 – Silvana Koch-Mehrin, entdokterte EU-Abgeordnete der FDP


Dieser Tage ist ja viel die Rede von Gurken und no wonder kommt man da unwillkürlich auf Frau Koch-Mehrin zu sprechen.

Diese Dame stellt grundsätzlich alles dar, was die FDP für viele Wähler so verabscheuungswürdig macht und selbst ich als eher liberal-konservativer Knochen verstehe die Leute nur zu gut. Diese Teilzeitpolitikerin fiel bekanntlich bereits im EU-Parlament primär durch gestyltes Äußeres (grundsätzlich nicht von Übel) und einen extrem schonenden Umgang mit dem ihr zugewiesenen Abgeordneten-Sessel im Plenarsaal auf.

Bei der Erfassung der Anwesenheit mittels Listen fiel meiner Einschätzung nach überhaupt erst auf, dass Frau Koch-Mehrin dem Parlament auch tatsächlich angehört. Und jetzt das.

Nach der Aberkennung des Doktortitels durch die Uni Heidelberg meinte die studierte Dame anmerken zu müssen, es gehöre „zur guten wissenschaftlichen Praxis, eine vorgelegte Arbeit ordentlich zu prüfen“, womit sie wohl sagen wollte, ihr Beschiss hätte denen auffallen müssen. Sogar von Klage gegen die Uni ist die Rede.

Nun weiß man ja, dass die Parteien in der Regel ihr intellektuelles Bodenpersonal nach Straßburg schicken. Es ist also auch hier, wie ich an anderer Stelle in Richtung der UN angemerkt habe, so – die größten Nullen stellen den kleinsten gemeinsamen Nenner dar. Quo vadis FDP? Mann Mann Mann.

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Robert Stadlober, Schauspieler, am 10.6.2011 in "3 nach 9"

"Solange keine Asylantenheime brennen, können von mir aus alle Luxuslimousinen und Mittelklassewagen brennen." Das muss nicht kommentiert werden.

 

 

Juli 2011 - Jörg-Uwe Hahn, FDP, hessischer Justiz-, Integrations- und Europaminister

Jörg-Uwe wer? ist man versucht zu fragen. Hahn ist hessischer Minister in den eingangs erwähnten Ressorts, ein hessisches Schwergewicht.

Minister Hahn hasst zwei Dinge - "grien Sooß", denn er hat die Grünen im hessischen Parlament in der Kernenergiefrage massiv angegriffen, bis ihm offensichtlich jemand sagte, die Merkel habe jetzt was gegen Kernkraft. Da war er dann auch dagegen.

Noch viel schrecklicher deucht ihm aber der Dämon "Populismus".
Am 3.5.2010 warnte er in der Griechenlandhilfe-Frage düster vor "populistischen Parteien à la Haider", wenn "wir die Woche nicht ordentlich hinbekommen".

Ich schätze, auch er wird heute unter Umständen einsehen, dass sie die Woche, den Monat und auch das Jahr nicht "ordentlich hinbekommen" haben.

Aber schwamm drüber, regt sich ja eh keiner mehr drüber auf.

Heute nun, am 5.7.2011 A.D., haben die Dänen trotz Schengen-Abkommen wieder stichprobenartig Grenzkontrollen auch an der Grenze zu Deutschland eingeführt.
Und wer kräht da als Allererster? Richtig, der hessische Gelbbroiler.

Er fordert die Deutschen auf, nicht mehr nach Dänemark in Urlaub zu fahren. Wegen der Grenzkontrollen. Da müsse man "mit den Füßen abstimmen". Gott sei Dank hat der Mann was gegen Populismus.

Ich schätze, da hat einer zwar nicht mit den Füßen abgestimmt, aber mit selbigen gedacht. Nicht selten in diesen Kreisen.

 

 

August 2011 - Dr. Michael O. Heuchemer, Rechtsanwalt

Der Kollege Heuchemer vertritt Magnus Gaefgen in einem Verfahren gegen das Land Hessen.

Gaefgen hatte den 11jährigen Jakob von Metzler entführt und umgebracht, wurde nach seiner Festnahme von der Frankfurter Polizei mit Folter bedroht und will jetzt vor dem Landgericht Frankfurt Schadensersatz wegen erwähnter Drohung.

Die Kammer sprach ihm jetzt eine Entschädigung von 3.000,00 € zu.

So weit, so schlecht.

Nun hat natürlich jeder Mensch Anspruch auf Rechtsbeistand und da haben theoretische Überlegungen zurückzustehen, Gaefgen müsse schon ein völlig gefühl- und skrupelloser Zeitgenosse sein, um so etwas durchsetzen zu wollen oder ob man so ein Mandat übernehmen muss (für mich völlig ausgeschlossen).

Das Sahnehäubchen hat das Gespann Gaefgen/Heuchemer aber dem ganzen Trauerspiel aufgesetzt, als Kollege Heuchemer nach der Urteilsverkündung meinte anmerken zu müssen, das Urteil sei "bereits dem Tode geweiht", womit er zum Ausdruck bringen wollte, das Urteil werde angefochten.
Grund war, dass die Kammer einen Befangenheitsantrag Heuchemers abgelehnt hat.

"Bereits dem Tode geweiht".

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Sein Mandant bringt aus rein pekuniären Gründen ein Kind um, erweckt sodann den Eindruck, das Kind lebe noch und führt die Polizei nach besagter Drohung schließlich doch zur Leiche.

Ich sehe die Eltern des Kindes vor mir, wie diese Erklärung bei ihnen ankommen muss und sie das Nassforsch-Duo Gaefgen nebst Anwalt in die nächste Runde zumindest über die Medien begleiten müssen, damit der Mörder noch mehr Geriebenes einheimsen kann.

Bereits dem Tode geweiht.
Sehr schön ist übrigens ein Blick auf die Homepage der Kanzlei Heuchemer.
H. outet sich als Mercedes-Fahrer (S 500; nach mehreren BMW 7 versteht sich) und Schöngeist, der sich auch einen älteren Rolls Royce Silver Shadow zugelegt hat.

Hinterlegt ist auch folgender Ausspruch:
"Strebe in allem was Du tust nach Perfektion. Beginne mit dem Besten, das es gibt, und verbessere es.
Akzeptiere nichts, das fast richtig oder beinahe gut genug ist.
"
Sagte Sir Henry Frederick Royce.

Dicker geht´s also nimmer. Häßlich ist allerdings, dass auf den Bildern mit Front- und Heckansicht des Rolls deutlich zu sehen ist, wie die Nummernschilder mit Kabelbindern befestigt wurden, von wegen das Beste verbessern und so.

Ich denke, Sir Royce würde sich nicht nur deshalb im Grabe umdrehen.

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Jan-Piet Jaschinski, Abiturient und Ex-Rekrut

"Ich hatte Angst, dass ich in der Kaserne das Leben da draußen verpasse. Als Soldat wird man nur nach seinem Dienstgrad beurteilt, nicht aber nach dem, was man wirklich geleistet hat."

So spricht einer, der es wissen muss. Jan-Piet Jaschinski hat die Bundeswehr frustriert verlassen.
Im wahrsten Sinne des Wortes angetreten war der Ex-Rekrut, auch um sich selbst zu testen, sein Durchhaltevermögen in einem auf Befehle angelegten System, wie er es selbst beschreibt. Er habe daher vorher extra Seminare und Bundeswehrveranstaltungen besucht, um sich vorzubereiten und jetzt das.

Gut, könnte man meinen, da hat es sich einer nicht leicht gemacht mit dem System, hat sich ihm wie angekündigt gestellt, sich an ihm gerieben, mit ihm gerungen, um dann doch zu unterliegen. Ja ja.

Problematisch ist nur, dass die Soldatenzeit des Rekruten Jaschinski in etwa vier Tage betrug.

Nach der Kündigung bei der Bundeswehr hat sich der junge Mann bis zur Aufnahme des Studiums erst mal in einem Hochseilgarten verdingt, wo er - eigene Aussage - "mehr Action habe als bei der Bundeswehr".

Ich wünsche ihm, dass er sich wegen der sicher traumatisierenden Aussicht, "das Leben da draußen" zu verpassen, nicht in psychotherapeutische Behandlung begeben musste, Rechnung an den gesetzlichen Sozialversicherer.

Und was er in den wenigen Tagen alles geleistet haben muss! A la bonheur!

Ich möchte nicht unken, aber so allmählich liebäugele ich angesichts dieses Nachwuchses immer mehr mit der Anwerbung ausländischer Fachkräfte. Jämmerlich.

 


September 2011 - eine gewisse Schalke-"Fan"- Gemeinde

Das was Manuel Neuer bei seiner Rückkehr in die Veltins-Arena im Trikot der Bayern in den Ohren gellte, waren nicht die früheren Hallelujah- und "Sprecht-ihn-heilig"-Gesänge seiner "Freunde" und "Fans", sondern die Verbalexkremente eines entfesselten Mobs, die Otto Normalverbraucher angesichts des menschlichen Charakters mal wieder beruhigt daran denken ließ, dass es Sondereinsatzkommandos gibt.

Was dieser Junge für den Verein geleistet hat, ist nicht nur aller Ehren wert, sondern verdient höchsten Respekt. Respekt verdient auch seine Entscheidung, sich beruflich zu verbessern, denn sind wir doch mal ehrlich, als Schalkefan brauchst du mehr Hornhaut auf der Seele als ein Elefant an den Füßen und klar ist auch, dass keiner der Krakeeler an Neuers Stelle anders gehandelt hätte.

Neu sind solche Stammhirn-Eruptionen nicht. Diese verblödete Gemeinde hat ja schon vor 2.000 Jahren "Barabbas!" gerufen.


 

Oktober 2011 - Aydan Özoguz (SPD), Günter Gloser (SPD), Kathrin Vogler (Linke), Gabriele Fograscher (SPD), Albert Rupprecht (CSU), Detlef Seif (CDU), Norbert Geis (CSU), Hans-Joachim Hacker (SPD), Carsten Sieling (SPD) und Robert Fico (SMER)

Der Letztgenannte ist Parteivorsitzender der slowakischen Sozialdemokraten, die Übrigen sind Abgeordnete des Bundestages. Verbindendes Element ist der Eurorettungsfonds oder besser die EFSF.

Am 29.9.2011 fand bekanntlich im Bundestag die Abstimmung über den Eurorettungsschirm statt. Das nahm „Panorama“ zum Anlass, den zweifelsohne gut gesattelten Abgeordneten kurz auf den Zahn zu fühlen. Wie hoch der Anteil Deutschlands an den Kreditbürgschaften sei, ob man mit dem Rettungsschirm auch Banken rette und so, das kleine Einmaleins eben, zumindest dann, wenn es darum geht, ob wir unsere Kinder und Enkel ruinieren oder nicht.

Keiner der genannten Damen und Herren Abgeordneten war in der Lage, zutreffend auf diese Fragen zu antworten. Es wird ja immer gesagt, der Politik fehle die Expertise, um entfesselte Finanzmonster zu zähmen. Ich finde, das ist eine grobe Untertreibung.

Nun zu Herrn Fico. Am 11.10.2011 stimmte das slowakische Parlament über den Rettungsschirm ab und die Regierung Radicová brachte keine eigene Mehrheit zustande. Da auch die oppositionellen Sozialdemokraten gegen eine slowakische Beteiligung an der Erweiterung des Schirms stimmten, votierte die Slowakei also dagegen und damit wäre die Erweiterung vom Tisch gewesen. Frau Radicová hatte den Erweiterungsantrag allerdings mit der Vertrauensfrage verknüpft, weshalb vorerst nicht nur diese Erweiterung, sondern auch Frau Radicová geplatzt waren.

Jetzt schlug die große Stunde des Herrn Fico. Die Zustimmung zu einem erneut am 13.10.2011 gestellten Antrag auf Zustimmung zu einer Erweiterung des Rettungsschirms machte er davon abhängig, dass Neuwahlen angesetzt werden, die ihn voraussichtlich – wieder – ans Regierungsruder bringen dürften. Frau Radicová schluckte die sozialistische Kröte und oh Wunder, am 13.10. passierte der Antrag das Parlament.

Fazit: Die Einen sind zu faul und/oder zu dumm, um sich ins Problem einzuarbeiten, die Anderen machen die Zukunft des Kontinents zum Gegenstand ihrer eigenen Machtgelüste. Und das ist dann auch das Europa, das ich mit sauer verdienten Bucks finanzieren darf. Es ist Zeit, sich mal wieder zu besaufen.

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Susan Sarandon, US-Schauspielerin

Die salzhaltige Luft in den Hamptons scheint Frau Sarandon die Gehirnwindungen verklebt zu haben.
Anders ist nicht zu erklären, dass sie anlässlich eines Gesprächs mit ihrem Kollegen Balaban bei einer Veranstaltung Papst Benedikt als „Nazi“ bezeichnete.

Balaban versuchte sogar, das Gespräch sofort in andere Bahnen zu leiten, was die Mimin aber nur zum Anlass nahm, ihre äh Kritik zu wiederholen.

Müßig zu erwähnen, dass sie keinerlei Erklärung lieferte, wie sie zu dieser spinnerten Auffassung gekommen ist.
Hier haben sich komplette Ahnungslosigkeit und die gerade bei US-Schauspielern immer wieder zu beobachtende abgehobene Attitüde, einer vermeintlich avantgardistischen Kritik an bestimmten Zu- oder Umständen zu huldigen (meine verschwiemelte Definition peinlichen Salonrebellentums), ein beschwingtes Stelldichein geliefert.
Die fällt künftig für wirklich ernstzunehmende Kritik aus.


 

November 2011 - Der AstA der Uni Trier

Die Uni Trier hatte den israelischen Militärhistoriker Martin van Creveld für eine dreimonatige Gastprofessur eingeladen. Thema "Krieg und Raum".

Van Crevelds Definitionen in der Geschlechterfrage sind spätestens seit seinem 2003 erschienen Buch "Das bevorzugte Geschlecht" bekannt und es kam im Rahmen einer Vorlesung wie es kommen musste. Professor van Creveld zog vom Leder und behauptete unter anderem, ohne Frauen, die sich verführen lassen, hätte es weder Krieg noch Kriegsspiele gegeben.

Man kann das als Humbug verspotten, muss das dann aber auch öffentlich und argumentativ tun. Dazu hat es bei den Studiosi aber nicht gereicht. Nach dem Feste geißelte der AStA die Ausführungen als "frauenfeindlich, militaristisch und  latent antiisraelisch", forderte die Abberufung van Crevelds und die Uni gehorchte, worauf der Trierer Politik-Juniorprofessor Wagener von "akademischen Heckenschützen" sprach, die "im Vortragsraum nicht den Schneid" gehabt hätten, "Herrn van Creveld offen argumentativ entgegenzutreten". Für einen Wissenschaftler sei es "sehr demütigend, in der gegenwärtigen Form vorgeführt zu werden".

Da will man dem Mann nicht widersprechen und irgendwie erinnert mich das Ganze an "Der Campus".

Und Gideon Böss hat auch etwas dazu gesagt.

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Heino, Schlagerbarde

Bushido hat aktuell den Bambi ausgehändigt bekommen und zwar von Peter Maffay, der offensichtlich nichts bis wenig daran fand. Recht hat der Mann, möchte man anmerken.

Bushidos Oeuvre kenne ich zwar nicht, mir fällt aber auch auf, dass er sich in allen möglichen Sendungen zu Wort gemeldet und auf die Hass-Bremse getreten hat, ähnlich wie der Frosch mit der Maske namens Sido. So, und jetzt Heino.

Heino gibt sein verstaubtes, weil aus 1990 stammendes Bambi aus Protest gegen die Preisverleihung (für Integration) an Bushido zurück. Ich mag (und kann) mich gar nicht daran erinnern, was Heino so in den letzten gefühlt 10.000 Jahren von sich gegeben hat. Fakt ist aber, dass Bushidos Musik von Körperverletzung handelt, die von Heino aber eine solche darstellt oder wer vergewaltigt eine schwarz-braune Laubbaumfrucht so lange, bis die Musikindustrie endlich einen Musikpreis herausrückt? Eben.

Am besten Klappe halten. Schlagzeilen kann der dauerblonde Volxmusikant ja auch mit Teil 2 seiner Story "In bed with Hannelore" liefern.

 

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