19.12.2009:

Ich will nicht hämisch sein, denn nur ein Narr kann kein Interesse an einer Reduktion der menschengemachten Umweltverschmutzung haben, unabhängig von der Frage, ob eine dauerhafte und dynamische Klimaerwärmung tatsächlich stattfindet und wenn ja, inwieweit  der Mensch dabei überhaupt eine Rolle spielt.

Kopenhagen ist ab heute Geschichte.

Gemessen an den Ankündigungen vorher kann Roland Emmerich wieder die Kameras warmlaufen lassen, denn nun hat demnächst die Welt planmäßig unterzugehen.

Abgesehen davon, dass unsere Politasse den CO2-Jahres-gesamtausstoss von Marokko bei An- und Abreise sowie in Umweltpapierform geronnene heiße Luft produziert haben, endete dieser sog. Gipfel  faktisch damit, dass man was machen will. Irgendwann. Vielleicht.

Wärmer als zwei Grad soll es aber nicht werden und die eigenen Ziele sollen noch mal formuliert werden. Und Geld gibt´s auch für die Entwicklungsländer.

Diese Gelder kommen dann wahrscheinlich aus den gleichen oder ähnlichen Töpfen wie die, die laut der Direktorin des UN-Welternährungsprogramms (WFP), Frau Sheeran, praktisch leer sind und deshalb nicht für Hungerhilfe verwendet werden können, weil es zentnerweise Zahlungszusagen reicher Industriestaaten, aber eben nicht zentnerweise Zaster geregnet hat.

Ende der Durchsage.

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