Nach den islamistischen Morden von Kopenhagen hat sich die Qualitätspresse wieder gemeldet und zwar via eines frisch gebackenen Ludwig-Börne-Preisträgers namens Kaube. Das Pamphlet ist so übel, dass ich seit langem mal wieder einen Leserbrief schrieb und dann feststellte, dass ich mächtig "Likes" sammelte und Kaube in ein Wespennest gestochen hatte. Für dumm verkaufen geht also nicht mehr so ohne weiteres. Gleichwohl belämmert es, immer wieder mit Massenmördern in einem Atemzug genannt zu werden. Und die wundern sich über Verunglimpfungen? Leute wie Kaube haben nichts, aber auch gar nichts verstanden, nicht weil sie zu dämlich wären, sondern weil sie aus Gründen des Dünkels und des Ekels über ihre Mitmenschen gar nicht verstehen wollen. 

Hier mein Gegenpamphlet:

Ich bin sprachlos, mit welcher Perfidie und Infamie legitimer Protest aus der Mitte der Gesellschaft mit wahllos mordendem Terror auf der Grundlage einer religiösen Steinzeitideologie verstöpselt wird. Die heuchlerisch daher kommende Klage über fehlende Aufklärung wäre angebracht gewesen, als die sog. Spitzenpolitik über friedlich demonstrierende Bürger herfiel, als ginge es gegen die Hunnen, gleichzeitig aber mehr als ein Auge schloss, als es in Dresden und Leipzig Jagdszenen der Antifa gab auf besagte Demonstranten und Polizeibeamte. Der jetzige Artikel steht übrigens auch in der traurigen Tradition grässlicher Analogien durch die Herren Heinen und Kohler. Würden Sie wirklich verstanden haben, was Aufklärung bedeutet und will, dann hätten Sie einen anderen französischen Staatsbürger als Herrn Kassovitz, nämlich einen gewissen Herrn Voltaire bemüht. Schauen Sie noch mal nach, was der zur Meinungsfreiheit zu sagen wusste, dann hätten Sie diesen Artikel nicht verbrochen. Schlimm. 

17.2.2015

 

 

Ich bin ja der Meinung, wenn du dir etwas fremd erscheint, frag die, die es angeht und die in diesem System leben. So auch in Sachen Kopftuch, von den grässlichen Stoffkäfigen mal ganz abgesehen. Von außen betrachtet erscheint es mir als Mittel der bewussten Abgrenzung ihrer Trägerinnen von der Welt der Mehrheitsgesellschaft, zuallererst aber als System der Benachteiligung der Frau, denn mir muss niemand etwas über die normative Kraft des Faktischen berichten.

Diese kritische Haltung wird auch bestätigt durch die äußerst rührige Emel Zeynelabidin, deren Vater die hiesige Sektion von Milli Görüs gründete, und die der FAZ dieses Interview gab, nachdem sie das Kopftuch abgelegt hatte.

Interessant ist, dass sie nachweist, gerade zwei von etwa 6.000 Suren befassten sich zudem sehr undeutlich und daher maximal interpretationsfähig mit der angeblichen Pflicht zur Verhüllung, und sei es nur durch ein Kopftuch. Sie bestätigt auch meine Annahme, hier werde durchaus bewusst abgegrenzt. Interessant ist, was sie über die Reaktion ihrer Umwelt berichtet, nachdem sie das Kopftuch abgelegt hatte, ich habe nicht umsonst von der normativen Kraft des Faktischen und damit dem Anpassungsdruck gesprochen.

Zur Kenntnis nehme ich, dass sie das Kopftuchverbot nicht für gut hält, und das habe ich dann auch zu respektieren, wobei sie allerdings zu Recht darauf hinweist, die aggressive Durchsetzung auf gerichtlichem Wege durch Frau Ludin, mit bekannt voller Unterstützung der Verbände, habe überhaupt erst zur Überhitzung und Konfrontation geführt. Man mag den Wunsch nach "Dialog" für naiv halten, weil sie es eventuell nicht für möglich hält, dass Personen und Gruppen in der Community solcherlei Konfrontation wollen und benötigen wie die Luft zum Atmen, legitim ist der Ansatz aber.

Richtig ist auch ihre Kritik an der aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, weil sie wie ich der Meinung ist, das sei Wasser auf die Mühlen von Leuten, die sich in ihrer archaischen und undemokratischen, integrationsfeindlichen Sichtweise auf Demokratie, Kultur und Gesellschaft nun bestätigt sehen. Bärendienstverdacht, auch was die Stellung liberaler und säkularer Muslime angeht, schlimm.

10.4.2015

 

 

Toller Beitrag, wie es in diesem Land zugehen könnte, würde es nicht diese brutalen religiösen Betonköpfe geben, bestünde dieses Land aus säkularen Demokraten, die der Meinung sind, Religion sei ausschließlich Privatsache. Träumen darf man ja mal.

10.4.2015

 

Mehr oder minder unbemerkt haben sich die rassistischen und faschistischen "Grauen Wölfe" mitten in Deutschland selbst gefeiert. In Oberhausen, nicht überraschend, wenn man weiß, dass die CDU ihr Wahlvieh bewusst auch aus diesem Milieu rekrutiert. 10.000 Krakeeler waren da und keiner berichtet. Bis auf "Der Westen".

Von der Antifa und den übrigen Berufsbetroffenen weit und breit nix zu sehen, was nicht verwunderlich ist - von echten Faschisten kriegt man nämlich ruck zuck mächtig was auf die Fresse. Daher auch kein Verbot der Veranstaltung, obwohl man noch 2013 im Oberhausener Rat die Resolution "Kein Raum für rechtsextreme und Völkerhass in der Arena" verabschiedet hatte. Raten Sie mal in welchem Oberhausener Gemäuer die jetzt gefeiert haben. Jämmerlich. Aber typisch. 

22.4.2015

 

 

Am 1. Mai 2015 sollte wieder das Radrennen stattfinden, das alte Säcke wie ich noch unter seinem früheren Namen "Rund um den Henninger-Turm" kannten. Es wurde abgesagt, weil Halil D. - Hartz IV-Empfänger und potentieller Chemiestudent - und seine Ehefrau Senay einen Anschlag mit Rohrbomben auf die Zuschauer geplant hatten und rechtzeitig aufflogen. Bei den beiden Islamisten wurden auch Teile eines G 3 und 100 Schuss Munition gefunden.

Ich war beim Bund, habe oft mit dem G 3 geschossen, saß dort auch mitunter in der Trefferaufnahme und habe eine ziemlich sichere Ahnung, was dieses Gewehr anrichten kann. Gefüllt werden sollten die Rohrbomben mit einem aus Wasserstoffperoxid unnd Aceton privat zusammengemixten und hochexplosiven Sprngstoff namens TATP.

Halil D. war den Sicherheitsbehörden seit 2009 wegen seiner Kontakte ins Islamistenmilieu bekannt, für eine dauernde Observation reichten die Anhaltspunkte nicht aus, zumal seine Frau völlig unauffällig wirkte. Keine sehr beruhigende Erkenntnis. Ob es Mittäter und/oder Mitwisser gegeben hat, ist unbekannt, die Auswertung des beschlagnahmten Handys lässt aber offensichtlich erahnen, wie tief das Ehepaar in die deutsche Islamistenszene verstrickt ist.

21.5.2015

 

 

 

Was hat der Mann den latent rassistischen und islamophoben Bundesbürgern nicht schon die Leviten gelesen oder es zumindest versucht. Nun hat Kenan Kolat blöderweise ein ganz hässliches Geschwür auf der Heldenbrust, nämlich ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue. Man wirft ihm vor, sich mehrfach aus der Kasse des Vereins Türkische Gemeinde in Deutschland bedient zu haben, dem er vorstand. Zwar habe er zurückgezahlt, das aber nur zum Teil und gelegentlich erst Monate später.

Kolat ist 2014 nicht wieder für den Vorsitz angetreten, aus gesundheitlichen Gründen wie er verbreitet. Dem widerspricht Hilmi Kaya Turan, damals Kassenwart:" Es gab eine Absprache mit ihm, dass er nicht wieder kandidiert wegen seiner Verfehlungen".

 

 

 

 

21.5.2015

 

 

 

 

 

Schamhaft und gleichzeitig deutlich, das schafft nur die FAZ. In ihrer Ausgabe vom 21.5.2015 berichtet sie, dass die zweite Mannschaft des BV Altenessen von der Konkurrenz boykottiert wird. Niemand tritt mehr gegen das Team an, weil es dort derart brutal zugeht, dass sich das keine Mannschaft mehr antun will. Da die Konkurrenz nicht antritt, werden die Spiele sämtlich mit 2:0 für Altenessen 2 gewertet und mit dieser Mörderleistung ist man jetzt B-Klassen-Meister geworden und steigt in die A-Klasse auf. So weit, so schlecht.

Gegen Ende des Artikels wird dann erwähnt, dass der Club 2010 den "Integrationspreis" des DFB verliehen erhielt, weshalb die bereits im Busen gehegte Vermutung über die Zusammensetzung der Kloppertruppe zur Gewissheit wird.

Mit was für Strategen man es übrigens bei den Aufsichtsbehörden zu tun hat, zeigt der Umstand, dass der in erster Instanz noch zu lebenslanger Sperre verknackte Mannschaftskapitän - eine Zierde dieser Funktion und zweifelsohne leuchtendes Vorbild bei den Kollegen - in zweiter Instanz zwei Jahre Sperre inklusive einer eineinhalbjährigen Bewährungszeit "aufgebrummt" bekam, obwohl er im Februar 2015 einen Schiedsrichter niedergeschlagen hatte.
Warum immer mehr Schwarzkittel keinen Bock mehr auf Beleidigungen und Prügel am Wochenende haben, verstehe ich nur zu gut, wenn solche durchgeknallten Testosteronschleudern wie besagter Kapitän nicht aus dem Verkehr gezogen werden. Die Altenessener Kicker samt ihrem Umfeld werden sich kaputt gelacht haben über ein solches "Urteil".
Und wer die traditionell ausgeprägte Zurückhaltung deutscher Freizeitsportler kennt weiß, wie die Verhältnisse gewesen sein müssen, wenn ihren Sport ja liebende Teams erst gar nicht zu einer Partie antreten. 
22.5.2015

 

 
 
"Du Jude" - Frontbericht einer jüdischen Lehrerin an einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf. Erschreckend in jeder Hinsicht, bestätigt aber das was ich glaube - von den Honoratioren, von den Sonntagsrednern dieses Landes hast du nichts zu erwarten.
7.6.2015
 
 
Alter macht Verstand, so ist es zumindest im Fall des ehemaligen EKD-Vorsitzenden Huber, der jetzt vor einer "beängstigenden Form des Islamismus" warnt und ihn erschüttere die Verbindung zwischen "Religion und Gewalt". "Wir führen noch nicht einmal eine vernünftige Diskussion über Dschihadismus", so Huber. Mit Hinweis auf die gewalttätige Geschichte des Christentums, beunruhige ihn, "wenn Vertreter muslimischer Verbände sagen, der IS habe nichts mit dem Islam zu tun". 
11.6.2015
 
 

Bei Betül Ulusoy lief das so: 
Die Juristin hatte ihr erstes Staatsexamen abgelegt und wollte nun ihr Referendariat antreten. Sie bewarb sich dazu beim Bezirksamt Neukölln um eine dreimonatige Ausbildungsstelle. 
Da sie darauf bestand, dass sie dabei ihr Kopftuch tragen wolle, wurde ihr erklärt, dass die Verwaltungsspitze erst klären müsse, ob das Berliner Neutralitätsgesetz vorgehe. Abgelehnt wurde sie ausdrücklich nicht. 
Ulusoy nährte dann aber über Facebook und Twitter den Eindruck, man verweigere ihr die Ausbildung wegen ihres Kopftuches. 
Entsprechend müssen die Reaktionen im Netz gewesen sein. 
 
Nun hat die Verwaltungsspitze entschieden, dass Ulusoy keinen Außenkontakt mit der Bevölkerung habe, ihr Wunsch habe daher nicht hinter dem Neutralitätsgesetz zurückzutreten. 
Daraufhin bat man Ulusoy zweimal, die Unterlagen hereinzureichen, beim zweiten Mal mit dem Hinweis, wenn sie jetzt nicht reagiere, werde man dem Platz einem anderen Referendar geben müssen. 
Ulusoy hat bis heute (überhaupt) nicht reagiert, wird also den Referendarsplatz beim Bezirksamt nicht antreten. 
 
Ich habe mal nachgeschaut: Am 9.6.2015 verbreitete sie das über Facebook:
 
Für alle, die bereits gespannt warten: Das Bezirksamt Neukölln hat entschieden, dass ich auch mit Kopftuch im Rechtsamt arbeiten darf. Ich beziehe später genauer Stellung. Ich danke euch allen von Herzen!
 
Tja, der "Skandal" blieb also leider aus und wer nun erwartet hätte, dass sie kleinere Brötchen backt, der kennt unsere Betül nicht, mal ganz abgesehen davon, dass man einer Juristin nicht erklären müssen sollte, dass die Inhalte von Gesetzen kollidieren können und man prüfen muss, was wem vorgeht.
 
Am 13.6., also gestern, verbreitete sie nun das über Facebook:
"Das Land Berlin hat übrigens im Gegensatz zum Bezirksamt Neukölln kein Problem mit dem Kopftuch. Das wurde mir nun ziemlich schnell signalisiert. Danke! Darum werde ich nun meinen Dienst auch in einer Landesbehörde antreten. So toll :)) Berlin ist und bleibt eben cool - trotz oder vielleicht auch gerade wegen einzelner skurriler Fälle. Aber jetzt wissen wir zumindest auch: Jede(r) kann hier überall arbeiten. Und ich freue mich, dass ich ab Montag auch wieder genau das tun kann: Arbeiten und mich von dem Stress der letzen Tage erholen. Wie gut, dass sich noch vor dem Ramadan alles zum Positiven gewendet hat. Wer sich morgen erholen will: Sommerfest, Columbiadamm 128, 10965 Berlin! :))
 
Und das mit dem Hinweis auf ihrem Facebookauftritt auf den von der DITIB getragenen Verein in Neukölln ist sicher nur Zufall.
 
Da wundern sich doch wirklich welche, dass man sich mitunter angewidert abwendet. 
 
14.6.2015

 

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