Zuerst sprang mich das Treppenwitzige an diesem Artikel in der Bild an - immerhin wollte NRW-Streifenpolizistin Tania K., aus Griechenland stammend, ihren Nachnamen nicht gedruckt wissen, grinste aber in ganzer Pracht aus einem in der Zeitung veröffentlichten Foto, weshalb ich dachte, die ist nicht ganz bei Groschen.

Aber: Ihr Anliegen hat sich mittlerweile die GdP zu eigen gemacht, die Gewerkschaft steht voll hinter der Klage der Kollegin und fordert mittlerweile eine Gesetzesnovelle.

Was war geschehen? K. hatte sich beklagt, dass Migranten und dort speziell die Muslime keinerlei Respekt vor einer weiblichen Polizistin zeigten. Anfeindungen und teils auch körperliche Attacken seien an der Tagesordnung.

K. hatte ihren Frust in einem Brief an das GdB-Mitgliedermagazin abgeladen, was dazu führte, dass in Dortmund eine Podiumsveranstaltung samt Innenminister und 450 Kollegen stattfand. Was daraus geworden ist, weiß ich nicht, wahrscheinlich nichts. Insbesondere ist nicht bekannt, dass sich grün-rote PolitikerInnen für die Rechte der Frau in die Schanze geworfen hätten. Wäre vielleicht islamophob gewesen, buh! 

Auf jeden Fall fordert die GdP ein schärferes Gesetz zur Ahnung von Angriffen auf Polizeibeamte mit einem Strafrahmen von bis zu 10 Jahren. Ich wage eine Prognose - das wird nix, es kommt das Mantra, das der vorhandene Strafrahmen ausreiche und dann bleibt wie immer alles so wie es war. 

P.S.: Die Süddeutsche hängte sich immerhin dran und legte den Fokus eher auf den von einem von K.´s ( = Tania Kambouri) Kollegen erwähnten Präventionsgedanken, ohne ihn näher zu definieren und sich damit auseinanderzusetzen, dass Prävention bereits betrieben wird. Sehr schön auch der Hinweis auf Innenminister Jäger - das Problem seien besoffene Fußballfans, na dann. 

5.4.2014

Nachtrag 15.4.2014: Kambouris Klage hat nun auch andere Kollegen ermutigt. Hier schildert ein selbst türkisch-stämmiger Polizist aus Duisburg seine Erfahrungen aus Marxloh, dieser Stadtteil entwickelt sich dank türkischer, libanesischer und osteuropäischer Jugendlicher zu einer no-go-Area mit teils lebensgefährlichen Zusammenstößen. "Man kann sagen, Multikulti ist gescheitert", wird der Beamte zitiert und Ernst Rettinghaus, Bundesvorstandsmitglied und Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft in NRW hält Integration für gescheitert, wenn wie hier Gesetze und Normen sowie Organe und Institutionen für deren Durchsetzung ablehnt. Die Politik zeiht man der "Sozialromantik" und wenn man Innenminister Jäger so hört, dann will man nicht widersprechen.

Auch die Polizei in Hessen wird aufmüpfig und beschwert sich über Zustände in verschiedenen Frankfurter Vierteln und fehlende Rückendeckung durch Politik und Justiz. 

 

 


Die Hisbollah sammelt in Deutschland unter dem Fähnchen "Waisenkinder" (von Selbstmordattentätern) offiziell Geld ein, das auch mit dem Ziel, neue "Märtyrer" unter diesen Kindern zu rekrutieren. Minister de Maizière hat diesen obskuren Verein "Waisenkinderprojekt Libanon e.V." nun verboten

8.4.2014

 

Verliebte Jungs.

8.4.2014

 

Hier folgt ein sehr ausgewogener Artikel aus der FAZ zu Parallelgesellschaften in Deutschland am Beispiel der Mhallamiye-Kurden.

Abgesehen davon, dass offensichtlich äußerst dicke Bretter gebohrt werden müssen und man abwarten muss, ob das Essener Modell Früchte trägt, erweist sich Tag für Tag mehr, dass es diese inakzeptablen Parallelgesellschaften in Deutschland trotz anders lautender Behauptungen tatsächlich gibt und man sich den hieraus resultierenden Problemen widmen muss, ohne dass umgehend die Rechtspopulismus-Keule geschwungen wird. Ein Vorgehen gegen solche Parallelgesellschaften dient nicht nur der autochthonen Bevölkerung, sondern gerade auch denen, die willens und bereit sind, sich in diese Gesellschaft zu integrieren.  

24.4.2014

 

Das ist gerade wegen seiner angestrengten Sachlichkeit, die es kaum schafft, den brennenden Schmerz zu bändigen, das Erschütterndste, das ich im Kontext Ehrenmord seit langem gelesen habe. 

Es ist der Bericht einer Tochter, deren Mutter vom Vater mit 20 Stichen aus Gründen der Ehre hingerichtet wurde. Die junge Frau hat nach der Haftentlassung des Vaters keine Angst um sich, sondern um ihren elfjährigen Bruder, der von den Großeltern aufgezogen wird.  Ihre Illusionen hat sie verloren, es sind die Bekenntnisse einer Betroffenen im Deutschland des 21. Jahrhunderts. .

28.4.2014

 

Die bekannte Fascho-Postille Welt berichtet hier über sozialstaatlich alimentierte Polygamie, die Joachim Wagner, ebenfalls bekannter Faschist in seinem Buch bereits aufgespießt hat. 

6.5.2014

 

Jetzt macht sogar die grüne Basis mobil. Diesen offenen Brief hat der Lehrer Daniel Krause bereits 2013 an seine oberste Dienstvorgesetzte geschrieben. Krause weist auf die Merkwürdigkeiten und Unzulänglichkeiten bei der Organisation des muslimischen Religionsunterrichts in NRW hin, u.a. moniert er, mit wem sich die Landesregierung da als Vertretung der muslimischen Seite eingelassen hat. Sehr interessant und absolut lesenswert, auf viele Punkte hatte ich hier auch schon hingewiesen, Stichwort Prof. Kalisch, ein Skandal, der nie öffentlich wurde. Warum das so ist, dürfte auf der Hand liegen. 

1.6.2014

 

Und hier ein offener Brief der Gay-Community Berlin an Volker Beck aus 2012, von dem ich erst jetzt erfahren habe, diskutiert wurde das m.W. nie öffentlich. Der Islam ist homophob, so die freundlich verpackte Message. Kein Widerspruch. Gibt es das: Homophile als Islamophobe? 

19.6.2014

 

"In Frankfurt treten die Salafisten so selbstbewusst auf wie nie ...Schreckstarre der schwarz-grünen Regierung in Frankfurt...".

20.6.2014

 

Hamed Abdel-Samad verlässt Deutschland. Eine gute Nachricht für seine islamistischen Gegner, die ungestört von einer größeren Öffentlichkeit dafür sorgen durften, dass er unter Polizeischutz leben musste, eine sehr schlechte Nachricht für den Rest. Ich hoffe, er publiziert auch künftig noch auf deutsch. Meine besten Wünsche begleiten ihn. Hier seine Begründung für diesen Schritt: 

time to say goodbye!
mit vier Sternen auf der Brust werde ich Deutschland bald verlassen. Ich habe mein Heimatland Ägypten nicht selbst ausgesucht, meine zweite Heimat Deutschland schon. Es war eine gute Wahl. Ich habe hier 19 Jahre gelebt, viel gesehen und erlebt, viel gelernt und gelitten. Ich habe oft mit mir, mit Ägypten und mit Deutschland gehadert, viele Erfolge gefeiert und viele Niederlagen einstecken müssen. Für alles bin ich sehr dankbar.
Ich habe den größten Teil meines erwachsenen Lebens in Deutschland verbracht und bin somit auch Deutscher geworden. Ja, man kann Deutscher werden. Das ist neu, und das zeigt, dass Deutschland sich zum Positiven entwickelt hat. 
Jetzt ist es Zeit für ein neues Land, eine neue Herausforderung. Ein Land in dem ich nach vielen turbulenten Jahren ein wenig "Normalität" und Ruhe finden und mich ohne Polizeischutz bewegen kann. 
Deutschland wird immer ungemütlicher für Menschen wie mich. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Warnung. Ja, ich bin müde geworden und kann den Druck nicht mehr aushalten, aber verbittert bin nicht. Es war schließlich meine Entscheidung, so aufzutreten wie ich aufgetreten bin. Und ich bereue es nicht! 
Ich werde Deutschland natürlich verbunden bleiben und viele schöne Erinnerungen mitnehmen!

 

 

14.7.2014

 

Henryk M. Broder zu Hamas und ISIS: "... Die Situation ist nicht nur "asymmetrisch", sie ist absurd. Denn der Gegner ist nicht überlegen, er ist unterlegen, in jeder Beziehung: intellektuell, militärisch, technisch. Seine Stärke liegt allein in seiner grenzenlosen Brutalität...". 

14.7.2014

 

Fast zeitgleich zu den antisemitischen Ausschreitungen bei einer Pariser Synagoge durch Muslime eskalierte nun auch in Bremen die Situation. Wieder antisemitische Übergriffe, wieder durch Muslime. Und wenn das stimmt, was man bei der taz über die Rolle der Polizei liest, dann darf einem ruhig bange werden. 

14.7.2014

 

Berlin, Ku´damm, 17.7.2014 "Jude, Jude, feiges Schwein, komm´ heraus und kämpf´ allein". 

Die Herstellung von Parallelen ist ausdrücklich erbeten. 

 

18.7.2014

 

 

"Event-Antifaschismus und Pogrom-Stimmung" - mächtige Backpfeife von Gideon Böss für selbsternannte "Antifaschisten" wie Konstantin Wecker angesichts des randalierenden Mobs in Deutschlands Großstädten. 

22.7.2014

 


Und hier schäumt Alexander Kissler im Cicero. Eine lesens- werte Zusammenfassung der Ereignisse.

22.7.2014

 

Dieter Graumann attackiert nun die Islamverbände, weil von dort angesichts der Ausschreitungen nichts bis wenig kommt, auch wenn man sich mit Herrn Broder über seine Naivität angesichts des bekannten Antisemitismus´ schon wundern kann. Man kann sich auch die Frage stellen, wann die Aufrufe der Verbände zu Großdemonstrationen kommen, auf denen die Horrorvorgänge in vielen Ecken dieser Welt verdammt und als religiös und humanitär inakzeptabel gegeißelt werden. Mittlerweile werden auch die Jesiden mitten unter uns gejagt, verprügelt und mit Messern attackiert. 

5.8.2014

 

In Deutschland angekommen und in Sicherheit? Weit gefehlt, Christen werden selbst hier - in Asylbewerberheimen - Opfer von Hass und Attacken radikaler Moslems, wie dieser Bericht zeigt.

28.8.2014

 

Ich habe an dieser Kundgebung der Ortenauer Jesiden teilgenommen, weil die Bilder über den islamistischen Terror im (ehemaligen?) Irak und in Syrien kaum zu ertragen sind. Terror, der sich gegen Andersgläubige und solche, die man dafür hält, richtet, ein Völkermord unter unser aller Augen. 

 

 

Jesiden sind eine kurdische, vorchristliche, monotheistische Glaubensgemeinschaft und werden ebenso wie Christen, Schiiten, Aleviten und als "abtrünnig" angesehene Sunniten von der IS verfolgt, barbarisch getötet und vergewaltigt. 

Der Kundgebung wohnten natürlich überwiegend Jesiden bei, es fanden sich auch einige deutsche Zuhörer, insgesamt war der Besuch aber eher enttäuschend. 

Es sprachen Frau OB Schreiner, Herr Marwein von den baden-württembergischen Grünen, der die Notwendigkeit einer militärischen Intervention angesichts der direkt aus der Hölle stammenden Taten der IS-Barbaren ausdrücklich befürwortete und ein entschiedeneres Vorgehen gegen die Geldgeber wie Saudi-Arabien forderte, ein katholischer Pfarrer aus Wolfach (den man erst am Abend vorher angefragt und der spontan - und gerne - zugesagt hatte), ein Vertreter der Aleviten und eine junge Jesidin, die dem Schicksal der vergewaltigten und auf Sklavenmärkten verkauften Frauen vor Ort Gesicht und Stimme gab. 

Nicht nur bei mir hat die Mitteilung der Kundgebungsleitung blankes Unverständnis ausgelöst, man habe auch die muslimischen Vereinigungen kontaktiert und um Mitwirkung gebeten, aber nicht einmal eine Antwort erhalten. Folgerichtig gab es auf die Lautsprecheranfrage, ob sich Vertreter muslimischer Verbände im Publikum befänden, auch keine Antwort. Beschämend! 

Die junge Jesidin prangerte dann auch sichtlich wütend das aus ihrer Sicht beredte Schweigen der Imame (auch in Deutschland) an und wetterte, das sei doch jetzt die Chance klar zu erklären, dass sie, die IS, die wahren Kuffar, also Ungläubigen seien. 

 

 

Kurz vor der Kundgebung stieß dann auch noch die Linksaußenfraktion in überschaubarer Zahl dazu, aber immerhin. 

Deutlich wurde, dass die geleistete Hilfe nach wie vor absolut unzureichend ist, es sterben nach wie vor viele Menschen vor Ort, speziell Kinder und alte Menschen, auch wenn sie es in die Flüchtlingscamps geschafft haben, weshalb dringend um Spenden gebeten wurde.

 

 

 

P.S. Wenn man eine solche Kundgebung einmal mitbekommen hat und in die Gesichter sieht, dann wird einem erst recht übel angesichts eines eiskalten und skrupellosen "Pazifismus´" à la Käßmann. 

 

 

28.8.2014

 

 

Das NRW-Innenministerium hat bestätigt, dass die Zahl der Salafisten im Land um 300 auf 1.800 im Jahre 2014 gestiegen sei. Und das Jahr ist noch nicht vorbei. Der Zulauf zu den terrorbereiten Islamisten nehme zu, so ein Sprecher von Minister Jäger. 

Diese heraufdräuende Bedrohung unserer Gesellschaft durch den radikalen Islam hat mittlerweile originell-seltsame Koalitionen ausgelöst. Fußballhools haben im Sinne der Sache ihre wechselseitige Aversion ad acta gelegt und angekündigt, gegen Salafisten vorzugehen. Erste Aktion war eine gemeinsame Störung einer 400 Mann starken Salafisten-Demo in Mannheim durch 200 an sich verfeindete Hools aus Mannheim, Kaiserslautern, Frankfurt und Stuttgart. Wenn das Schule macht, wird das Gewaltpotential steigen. Ich glaube dennoch, dass diese Entwicklung hausgemacht ist, der Staat - Polizei und Justiz - scheint auf diese grässliche Extremisten-Mischpoke eher zahnlos zu wirken. 

11.9.2014

 

Ich ärgere mich schon lange über das Schweigen der islamischen Frontmänner, speziell der Imame zum Morden der IS. Um so positiver daher dieser Aufruf islamischer Theologen anlässlich des Kongresses "Horizonte der islamischen Theologie" an der Goethe-Uni zu Frankfurt. Er kommt aus dem intellektuellen, europäischen Islam selbst und überlässt die Verurteilung nicht "dem Westen".  

11.9.2014

 

In Celle ist es vorgestern zu einer Massenschlägerei wegen des IS zwischen jesidischen Kurden und tschetschenischen Muslimen gekommen, involviert waren etwa 100 Personen. Es gab mehrere Verletzte, die Polizei teilte mit, so eine Eskalation habe sie noch nie erlebt.

Gestern nun auch Massenschlägereien in Hamburg. In der Nähe einer Moschee hatten etwa 400 Kurden gegen den IS demonstriert, als sie von etwa gleich vielen Muslimen mit Macheten, Messern und Metallstangen angegriffen wurden. Es kam laut Polizei zu "extrem gewalttätigen Auseinandersetzungen", die u.a. mit Wasserwerfern beendet werden mussten. 

8.10.2014

 

Die Auseinandersetzungen gingen auch in der Folgenacht weiter, mittlerweile sind über 1.000 Polizisten aus Norddeutschland in Hamburg im Einsatz. Deutschland wird nach den gräßlichen antisemitischen Unruhen nun erneut Austragungsort von blutigen Auseinandersetzungen der Religion des Friedens.

9.10.2014

 


Hamed Abdel-Samad am 9.10.2014 via Facebook:

"Meinungsfreiheit in Deutschland?
In Dortmund hat eine Stelle aus dem Rathaus versucht, meinen Vortrag in der Stadt am letzten Dienstag zu verhindern, daraufhin hat uns die Auslandsgesellschaft den Raum kurzfristig abgesagt. Auch die Technische Universität Hamburg Harburg hat einen Rückzieher gemacht und sagte uns den Saal ab. Der Präsident, Prof. Garabed Antranikian, ließ über seinen Kanzler mitteilen, zugunsten des inneren Friedens an der TU wolle er lieber Abstand von einer solchen Veranstaltung nehmen.
Wenn das Rathaus bestimmt welche Gedanken im öffentlichen Raum diskutiert werden dürfen und welche nicht, ist das ein gefährlicher Trend! Noch gefährliche ist es, wenn Universitäten, die ursprünglich als Ort des kritischen Denkens gedacht waren, sich nun vor kontroversen Diskussionen scheut. Beide Absagen sind ein Zeugnis von geistiger und politischer Armut in Deutschland. Davor sollte man mehr Angst haben als vor Islamisten oder anderen Radikalen!
Nun findet mein Vortrag in Hamburg am Samstag in der Freien Akademie der Künste Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg, um 19:30.
Noch ist die Kunst frei, aber wie lange noch?"

9.10.2014

 

 

 

 

 

Hier geht´s zur Sitemap.