Menetekel? Seismische Erschütterung? Was derzeit in Israel abgeht, zeigt unter Laborbedingungen, was fast zwangsläufig folgt, wenn eine radikale, vor allem aber entschlossene und überzeugte Minderheit in die Lage versetzt wird, auf die im Zweifel vor sich hin pennende Mehrheit Einfluss zu nehmen.

Die israelischen Ultraorthodoxen, die strenggläubigen Haredim stellen nur etwa 10% der israelischen Bevölkerung, gleichzeitig aber 30% der jüdischen Neugeborenen. Ihr Anteil wächst. Gleichwohl kujonieren sie ihre im wesentlichen weiblichen Mitbürger immer häufiger mit Bespucken, Beschimpfungen und Schlägen, um sie zu einer rechtgläubigen Lebensweise zu zwingen, wozu nach dortiger Lesart auch gehört, dass Mädchen und Frauen sittsam (= faktisch verhüllt) gekleidet zu sein und im Übrigen hinten im Bus zu sitzen haben.

Herausgekommen ist das angesichts der aktuellen Entwicklungen in Beit Schemesch, wo die Haredim jeden Schulgang der dortigen Schülerinnen zum Spießrutenlauf um- funktionierten, was dazu führte, dass die kleine Naama Margolese aus Angst Bauchschmerzen bekam und nicht mehr zur Schule wollte. Das Ganze wurde jetzt öffentlich gemacht und es ging rund.

Tanja Rosenblit, eine Endzwanzigerin, hat sich unlängst geweigert, der Aufforderung heiliger Herrschaften Folge zu leisten, sich im Bus hinten zu den anderen Frauen zu setzen. Sie wird mittlerweile mit Rosa Parks verglichen, so weit sind wir schon. Und ... man ahnt es ... sie hat Morddrohungen von frommen Männern bekommen. Ausgang offen.

Problem ist, dass der gute Herr Netanjahu diese Mischpoche zum Regieren braucht, denn ohne die geht es offensichtlich nicht, also ist er erpressbar.

Für mich zeigt das mal wieder, wie wichtig es ist, der Jugend eine Lebensperspektive zu geben und Fundamentalismus jedweder Art in die Schranken zu weisen, denn ich habe keine Lust auf ungebildete und eher gebrochen deutsch sprechende Horden von Vorgarten-Pasdaran auf unseren Straßen, Plätzen und Bahnhöfen. 

11.1.2012

 

An gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und Israelis ist man fast schon gewöhnt, nun erfahren die Auseinandersetzungen eine neue Qualität.

 

 

Die Bewohner der Siedlung Jitzar fielen jüngst über ihre eigenen Soldaten her, die zu ihrem Schutz abgestellt waren. Sie zündeten deren Zelte an und zerstörten, was ihnen in die Quere kam. Grund war der Abriss ungenehmigter Siedlungsgebäude.

 

 

 

Man spricht in Israel bereits von „jüdischem Terrorismus“ extremistischer Siedler.

11.4.2014

 

 

Als großer Freund und Sympathisant Israels schockiert mich der zunehmende Christenhass in Israel, über den die JF in diesem Artikel informiert. Wenn das stimmt, dann stimmt allmählich meine These, dass die Religion nicht von Gott,. sondern vom Teufel gestiftet wurde, denn selbstverständlich könnten sich diese Eiferer ja auch anders entscheiden.

 

 

7.8.2015

 

 

"Die Erwachsenen bestimmen das so, sie halten ihn fest, sie machen ihn willenlos, er muss es über sich ergehen lassen, er versteht es nicht, und es tut noch so lange so weh."

Der Arzt Christoph Kupferschmid vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland zur Beschneidung von Jungen in diesem Artikel.

7.9.2016

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