9. n. Chr. Varusschlacht im Teutoburger Wald. Der Cheruskerfürst Arminius vernichtet drei römische Legionen unter Publius Quinctilius Varus, einem römischen Senator und Feldherrn

14 n. Chr. Tod des ersten römischen Kaisers Augustus, ehedem Gaius Octavius (Octavian). "Augustus" als Ehrenname ("der Erhabene") wird 27 v. Chr. verliehen. Ab 12 v. Chr. ist Augustus gleichzeitig Pontifex maximus. Unter Augustus erblüht Rom in vielerlei Hinsicht, er festigt den Weg in das Kaiserreich nach dem Ende der Republik

30/31 n. Chr. Kreuzigung Jesus´ von Nazareth in Jerusalem

36 n. Chr. Ende der Präfektur des Pontius Pilatus in den Provinzen Judäa und Samaria. Pilatus hatte das Todesurteil gegen Jesus erlassen

37 n. Chr. Tod des Kaisers Tiberius in Misenum am Golf von Neapel. Tiberius ist Stiefsohn des ersten römischen Kaisers Augustus und zweiter Kaiser Roms

41. n. Chr. Tod des dritten Kaisers Caligula

49/50 n. Chr. Gründung der ersten christlichen Gemeinde im makedonischen Philippi (in der Nähe des heutigen Kavala) in Europa durch den Apostel Paulus. Philippi war auch Schauplatz der Schlacht zwischen Cassius und Brutus sowie Markus Antonius und Octavian

54 n. Chr. Tod des Kaisers Claudius

61 n. Chr. Niederschlagung des Aufstandes der britannischen Icener und Trinovanten unter Boudicca, unter deren Führung u.a. Colchester und London erobert und größtenteils zerstört wurden

65 n. Chr. Pisonische Verschwörung von Senatsaristokraten unter Gaius Calpurnius Piso zur Beseitigung von Kaiser Nero. Da Nero seinen Berater, den Philosophen und Schriftsteller Seneca der Beteiligung verdächtigt, begeht dieser auf Befehl Neros Selbstmord. In diesem Jahr stirbt auch Neros zweite Frau Poppaea angeblich entweder durch einen Giftanschlag oder einen Fußtritt Neros während ihrer Schwangerschaft

66. n Chr. Ausbruch des jüdischen Krieges. Nero erteilt Vespasian den Oberbefehl über die dortigen römischen Truppen

Ca. 67 n. Chr. Tod Simon Petrus´, erster Bischof von Rom

68. n. Chr. Sturz und Tod des fünften Kaisers Nero, nachdem auf eine Initiative des gallischen Statthalters Vindex nach und nach Adel und Truppen von Nero abfallen. Galba wird sechster Kaiser.

In diesem Jahr auch Märtyrertod des Evangelisten Markus, der als Gründer der koptischen Kirche gilt

69 n Chr. Ermordung Galbas in Rom, Übernahme  der Macht durch Otho für drei Monate, auf den nach seinem Selbstmord Vitellius und schließlich Vespasian folgen im sog. Vier-Kaiser-Jahr. Vespasian beendet die julisch-claudische Dynastie und ist erster Herrscher aus dem Haus der Flavier. Von ihm ist im Zusammenhang mit der Besteuerung von Urin aus den öffentlichen Latrinen der Spruch zu seinem Sohn Titus "non olet"

74 n. Chr. Die Römer erobern unter Flavius Silva die jüdische Festung Masada. Die Bevölkerung unter der Führung Eleasars wählt den Freitod, um der Gefangenschaft zu entgehen

79 n. Chr. Tod Vespasians und Übernahme der Macht durch seinen Sohn Titus, der im Jahr 70 n. Chr. den Tempel in Jerusalem zerstört und die Bevölkerung massakriert. In diesem Jahr Vernichtung der Städte Pompeji, Herculaneum, Stabiae und Oplontis beim Ausbruch des Vesuv, die beschrieben wird von Plinius dem Jüngeren, der von Misenum am Ende der am Golf von Neapel gelegenen Phlegräischen Halbinsel aus Zeuge des Ausbruchs wird. Sein Onkel, der berühmte Schriftsteller Plinius der Ältere kommt bei einer Hilfsaktion ums Leben

81. n. Chr. Tod Titus´ und Übernahme der Macht durch seinen Bruder Domitian, den dritten und letzten Herrscher aus dem Hause Flavius. Domitian beginnt mit dem Bau des Limes und erhält wegen seiner Nordfeldzüge den Beinamen Germanicus. In Britannien verschiebt Domitian die Grenzen bis nach Schottland

96 n. Chr. Ermordung Domitians und Übernahme der Macht durch Kaiser Nerva, der das unter Domitian zerrüttete innergesellschaftliche Klima beruhigt, den späteren Kaiser Trajan adoptiert und das Zeitalter der Adoptivkaiser begründet

98. n. Chr. Tod Kaiser Nervas durch einen Schlaganfall und Übernahme der Macht durch Kaiser Trajan

117. n. Chr. Tod Trajans und Übernahme der Macht durch Kaiser Hadrian, der sich mit der Konsolidierung des Reichs einschließlich der Befestigung der Grenzen (Hadrianswall in Britannien) befasst. Unklar bleibt, ob Trajan ihn adoptiert hat

Ca. 120 n. Chr. Tod des Historikers Tacitus, der in den Annalen und den Historien u.a. über die Germanenfeldzüge und auch das aufstrebende Christentum schreibt

122 n. Chr. Tod des römischen Schriftstellers Sueton, dessen besonderer Verdienst in seinem Werk Kaiserviten über das Leben von acht römischen Kaisern liegt

125 n. Chr. Tod des griechischen Schriftstellers und Philosophen Plutarch, Anhänger des Attizismus und  des Platonismus

135 n. Chr. Tod des jüdischen Rebellen Simeon Bar-Kochba

138 n. Chr. Tod Hadrians und Übernahme der Macht durch den von Hadrian adoptierten Kaiser Antoninus Pius, der die Dynastie der Antoniner gründet

160 n. Chr. Tod des Universalgelehrten Claudius Ptolemäus, dessen Weltbild bis ins 17. Jahrhundert galt, ehe es von Kopernikus, Kepler und Galilei als falsch enkräftet werden kann. Danach ist die Erde fester Mittelpunkt des Weltalls, alle anderen Himmelskörper kreisen um die Erde 

161 n. Chr. Tod Kaiser Pius´ und Übernahme der Macht durch Kaiser Marc Aurel, einem Stoiker, der die "Selbstbetrachtungen" schafft und wiederholt als "Idealherrscher" bezeichnet wird

180 n. Chr. Tod Marc Aurels an der Donau und Übernahme der Macht durch Kaiser Commodus

192 n. Chr. Ermordung Commodus´ und Übernahme der Macht für drei Monate durch Kaiser Pertinax, der von meuternden Gardisten erschlagen wird und dem Kaiser Didius Julianus folgt. Julianus regiert nur wenige Monate und wird Mitte des Jahres von einem Attentäter ermordet. Ihm folgt Kaiser Septimius Severus. In Antiochia wird etwa zeitgleich Pescennius Niger als Gegenkaiser ausgerufen, weshalb 193 n. Chr. als das zweite Vier-Kaiser-Jahr gilt. Severus setzt sich durch und regiert bis 211 n. Chr.. Severus gründet die Dynastie der Severer

Ca. 210 n. Chr. Tod des griechischen Arztes Galenus (von Pergamon), dessen Lehren bis in die Renaissance Bedeutung haben

211. n. Chr. Tod Kaiser Severus´ und Übernahme der Macht durch Kaiser Caracalla. Caracalla führt u.a. einen Feldzug gegen die auch im heutigen Elsass und Baden-Württemberg ansässigen Alemannen. Caracalla ist der letzte Severer und wird 217 n. Chr. in Mesopotamien im Rahmen einer durch Macrinus initiierten Intrige ermordet

217 n. Chr. Kaiser Macrinus übernimmt die Macht, nachdem er die Ermordung Caracallas organisiert hatte. Macrinus ist Nordafrikaner, Mitglied des römischen Ritterstandes und gehört als erster Kaiser nicht dem Senatorenstand an

218 n. Chr. Ermordung Macrinus´ und Übernahme der Macht durch Kaiser Elagabal, dem nach seiner Ermordung Kaiser Severus Alexander bis 235 n. Chr. folgt.

284 n. Chr. Übernahme der Macht durch Kaiser Diokletian, mit dem die Ära der Soldatenkaiser endet. Auf Grund der Bürgerkriegsunruhen und der Erkenntnis, dass ein Herrscher mit den Aufgaben überfordert wäre, führt Diokletian die römische Tetrarchie ein. Er ernennt zunächst Maximian zum Mitkaiser und es kommt zur ersten Aufteilung in eine römische West- und eine Osthälfte. Später werden Constantius und Galerius ebenfalls Mitkaiser, wobei Diokletian senior augustus, also quasi Erster unter Gleichen bleibt. 305 n. Chr. treten Diokletian und Maximian als Kaiser zurück, womit Constantius und Galerius Kaiser werden und Severus und Maximinus hinzukommen. 306 verstirbt Constantius. Maximian sorgt hierauf dafür, dass sein Sohn Maxentius Kaiser des westlichen Teils des Reichs wird und ernennt sich selbst kurz darauf wieder zum (Mit)Kaiser. Er übernimmt die Truppen von Severus und Galerius und verheiratet seine Tochter mit dem Sohn des verstorbenen Constantius, Konstantin. Konstantin wird von den Truppen seines Vaters Constantius 306 n. Chr. zum Kaiser ausgerufen. 308 n. Chr. zwingt Diokletian Maximian aber wieder zur Abdankung. 310 n. Chr. stirbt Maximian in Gallien durch erzwungenen Selbstmord

Ab 304 n. Chr. Höhepunkt der Christenverfolgungen unter Diokletian und Galerius. Mehrjährige Sedisvakanz, Neuorganisation unter Papst Marcellus I. ab ca. 308 n. Chr.

306 n. Chr. Beginn der Kaiserzeit Konstantins des Großen bis 337 n. Chr.. Als Folge der Tetrarchie muss sich Konstantin bis 312 zunächst im Westen durchsetzen. In diesem Jahr findet die Schlacht an der Milvischen Brücke zwischen ihm und Maxentius, Sohn des ehemaligen Tetrarchen Maximian statt. Konstantin siegt und wird alleiniger Kaiser des römischen Westreiches. Konstantin motiviert seine Truppen mit den Worten, ihm seien ein Kreuz in der Sonne und die Worte "In diesem Zeichen wirst du siegen" erschienen. 313 n. Chr. kommt es zur konstantinischen Wende, die die Christenverfolgungen beendet und dem Christentum mehr Einfluss verschafft. 324 n. Chr. hat sich Konstantin gegen Licinius auch im Rest des Reiches endgültig durchgesetzt und verlegt seine Residenz später nach Konstantinopel. 324 n. Chr. auch Errichtung einer Basilika auf dem Vatikanischen Hügel, der Vorläuferin des Petersdoms

325 n. Chr. Erstes (ökumenisches) Konzil von Nicäa unter Konstantin I. und Papst Silvester I. zur Beilegung des Streits, ob die Trinität eine Einheit darstelle oder es sich um eine "Wesensähnlichkeit" mit Unterstellung des Sohns unter den Vater (Arianismus) handele. Die Trinität setzt sich durch, ab dort gilt ein einheitliches Glaubensbekenntnis

330 n Chr. Einweihung Konstantinopels (zuvor Byzantion) durch Konstantin I.

337 n. Chr. Tod Konstantins bei Nikomedia, dem heutigen Izmit/Türkei


365 n. Chr. Massives unterseeisches Erdbeben nahe Kreta, bei dem die Küstenstreifen Griechenlands, Zyperns, Siziliens, Libyens und Ägyptens durch Tsunamis überschwemmt werden und das von verschiedenen Quellen bestätigt wird. Dabei soll auch der Leuchtturm (Pharos) von Alexandria beschädigt worden sein, eines der sieben Weltwunder

395 n. Chr
. Nach dem Tod Theodosius I. wird das römische Reich in ein Ost- (unter Kaiser Arcadius) und ein Westreich (unter Kaiser Honorius) geteilt. Konstantinopel wird Hauptstadt des Oströmischen Reichs

408 n. Chr. Tod Kaiser Arcadius´ in Konstantinopel, der als erster Herrscher des römischen Ostreichs gilt

410 n. Chr. Eroberung und Plünderung Roms durch den Westgoten Alarich

430 n. Chr. Tod des Kirchenlehrers Augustinus von Hippo im heutigen Algerien. Für Augustinus, der erst als Erwachsener zum Christentum konvertierte, ist der christliche Glaube die Basis oder Voraussetzung dafür, Erkenntnis zu erlangen ("ich glaube, um zu erkennen"). Auf seine Person geht der Begriff Augustinismus zurück, der als einer der philosophisch-theologischen Pfeiler des sog. Abendlandes gilt

451 n. Chr. Niederlage der Hunnen unter Attila gegen weströmische Truppen unter Aetius in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern bei Troyes

476 n. Chr. Der Germanenfürst Odoaker setzt den letzten weströmischen Kaiser Romulus ab und wird König von Italien. Romulus war vom oströmischen Kaiser Anastasios I. nicht anerkannt worden, letzter von Konstantinopel anerkannter weströmischer Kaiser war Romulus´ Vorgänger Julius Nepos

526 n. Chr. Tod des Ostgoten Theoderich des Großen in Ravenna. Er besiegt Odoaker 493 n. Chr. und herrscht bis zu seinem Tod über Italien

547 n. Chr. Tod Benedikts von Nursia, Heiliger auch der katholischen Kirche. Sein Credo lautet ora et labora.

565 n. Chr. Tod des Kaisers Justinian I. in Konstantinopel. Unter Justinian Übergang vom antiken Ostrom zum Byzantinischen Reich, Heiliger der orthodoxen Kirche.  Unter Justinian wird mit Hilfe des Gelehrten Tribonian das römische Recht kodifiziert, u.a. der corpus iuris civilis. Justinian erbaut die Hagia Sophia neu. Byzanz führt unter ihm mit dem genialen Feldherrn Belisar mehrere erfolgreiche Kriege gegen die Perser, Vandalen und Goten

622 n. Chr. Flucht Mohammeds aus Mekka nach Yathrib, später Medina, die sog. Hidschra, da er eine Ermordung durch die Banu Quraisch befürchtet

624 n. Chr. Sieg Mohammeds gegen die Mekkaner in der Schlacht von Badr

630 n. Chr. Mohammed erobert Mekka

632 n. Chr. Tod Mohammeds in Medina

634 n. Chr. Tod des ersten Kalifen nach Mohammed, Abu Bakr, Schwiegervater Mohammeds

644 n. Chr. Tod des Kalifen Omar, ebenfalls Schwiegervater Mohammeds

656 n. Chr. Ermordung des Kalifen Othman, Streit um die Nachfolge. Ali, der Schwiegersohn Mohammeds wird neuer Kalif. In Damaskus lässt sich Muawiya, Anhänger Othmans 660 ebenfalls zum Kalifen ausrufen. 661 n. Chr. wird Ali von den Kharidschiten ermordet, Muawiya setzt sich durch und begründet die Omajjaden-Dynastie. Die Anhänger Alis spalten sich daraufhin ab und es kommt zum Schisma zwischen Sunniten und Schiiten (Schiat Ali = Partei Alis). Damaskus wird Herrschaftssitz, Arabien bis auf die heiligen Stätten in Mekka und Medina zweitrangig. Muawiya begründet die Erbfolge im Kalifat und setzt seinen Sohn Yazid I. als Kalif ein. Nach Muawiyas Tod kommt es zum Kampf zwischen Yazid und Hussein, dem zweiten Sohn Alis, gleichzeitig Enkel Mohammeds. In der Schlacht von Kerbela unterliegt Hussein 680 n. Chr. gegen Yazid und wird getötet. Hierdurch kommt es zur endgültigen Trennung zwischen Sunniten und Schiiten. Der Tod Husseins ist Grund für das Aschurafest.

636 n. Chr. Niederlage Byzanz´ gegen die Araber in der Schlacht am Jarmuk, Verlust Palästinas und Syriens.

640 n. Chr. Niederlage Byzanz´ gegen die Araber in der Schlacht von Heliopolis, Verlust Ägyptens (Kornkammer)

674 - 678 n. Chr. vergebliche Belagerung von Byzanz durch die Araber

711 n. Chr. Invasion der iberischen Halbinsel durch den Omajjadenkalif al-Walid I. und Gründung des bis 1492 existierenden El Andalus.

717 - 718 n. Chr. Belagerung von Byzanz durch die Araber. Erfolgreiche Abwehrschlacht der Byzantiner, die dadurch die anhaltende arabische Expansion vorerst stoppen

732 n. Chr. Niederlage der von Süden aus El Andalus über die Pyrenäen vorstoßenden Araber unter dem Heerführer Abd ar-Rahman gegen die Franken unter Karl Martell in der Schlacht bei Tours und Poitiers. Rahman wird in der Schlacht getötet

740 n. Chr. Niederlage der Araber gegen Byzanz in der Schlacht von Akroinon (in Westanatolien)

750 n. Chr. Untergang der in Damaskus residierenden Omajjaden-Dynastie, Aufstieg der Abbasiden nach der Schlacht am Großen Zab. Der Omajjade Abd dar-Rahman I. flieht nach El Andalus, entmachtet den Befehlshaber al-Fihri und gründet trotz abbasidischen Widerstands das omajjadische Emirat von Cordoba, das nach ca. 150 Jahren mit schwankendem Herrschaftsbereich dann unter Abd ar-Rahman III. in ein omajjadisches Kalifat in Konkurrenz zum Kalifat in Damaskus überführt wird und praktisch ganz El Andalus´ beherrscht. Die Zeit wird wegen verschiedener Reformen und Innovationen wie künstlicher Bewässerungs-systeme als die "Goldene Zeit" bezeichnet. Cordoba wird mit ca. 500.000 Einwohner zur zweitgrößten Stadt nach Konstantinopel. In den Bibliotheken werden die unschätzbaren, weil anderswo verlorenen und mittlerweile ins Arabische übersetzten Schriften der griechischen Philosophen aufbewahrt

768 n. Chr. Tod des Frankenkönigs Pippin der Jüngere (der Kleine, der Kurze). Pippin ist Sohn von Karl Martell, Vater Karls des Großen und war bis 751 wie sein Vater sog. Hausmeier und dann König des Frankenreichs. Sein Nachfolger ist Karl der Große

772 n. Chr. Vernichtung der Irminsul, des Heiligtums der Sachsen, durch fränkische Truppen

774 n. Chr. Kapitulation des letzten Langobardenkönigs Desiderius in Pavia nach Belagerung durch die Truppen Karls. Ende des Langobardenreichs

782 n. Chr. Karl der Große befiehlt die Hinrichtung von 4.500 Sachsen an der Aller im Blutgericht von Verden

Ca. 800 n. Chr. Die gefälschte Urkunde über die sog. konstantinische Schenkung wird hergestellt. Danach soll Kaiser Konstantin I. Papst Silvester I. ca. 315 n. Chr. die Oberherrschaft über Rom und die gesamte Westhälfte des römischen Reiches geschenkt haben

809 n. Chr. Tod des seit 786 herrschenden Abbasidenkalifen Harun al-Raschid im heutigen Iran auf einem Feldzug gegen die Kharidschiten. Al-Raschid unterhielt diplomatische Beziehungen zu Karl dem Großen

814 n. Chr. Tod Karls des Großen in Aachen. Karl, der seit 768 als Frankenkönig herrscht, erobert und christianisiert in brutalen Kriegen die Sachsen und unterwirft u.a. die Langobarden und Awaren. Der Feldzug nach Spanien gegen die Mauren misslingt (Rolandlied). Das Frankenreich wird zur dritten Großmacht neben Byzanz und den Abbasiden. 800 wird Karl in Rom durch Papst Leo III. zum römischen Kaiser gekrönt. Damit setzte sich Karl in Widerspruch zu den byzantinischen (oströmischen) Kaisern. Er gilt als der bedeutendste mittelalterliche Herrscher und "Vater Europas". Er führte zahlreiche Reformen durch und gründet im ganzen Reich Pfalzen, die er regelmäßig aufsucht. Sein Nachfolger auf dem Thron wird Ludwig I., genannt der Fromme

955 n. Chr. Sieg Ottos I. über das Reitervolk der Magyaren auf dem Lechfeld und ihre anschließende Christianisierung

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