7.6.2012:

Der skeptische, weil hinreichend nachdenkliche Rest der Menschheit formiert sich nach und nach.

Dem Magazin "liberal" hat der Journalist Alexander Neubacher, dessen Buch "Ökofimmel" erschienen ist, ein Interview gegeben (Heft 2.2012) und neben Hinweisen auf weitverbreitete Irrtümer auch Folgendes in Richtung Beeinflussung kommender Generationen gesagt:

"Die Neigung, Kinder zwangszupädogisieren, ist nicht neu, wenn es um eine gute Sache geht. Ich habe hier ein Buch von Claus Leggewie (*ächz, der Unterz.*) und Harald Welzer liegen: ´Das Ende der Welt, wie wir sie kannten´. Das Ding hat etwa 270 Seiten und etwa ebenso viele fundamentale Fehler.

´Das Ende der Welt, wie wir sie kannten´ - das ist die alte 70er-Jahre-Platte, die uns vorspielt, warum unsere Welt dem Ende entgegengeht. Ich würde sagen, das ist ein sektiererisches, letztlich sogar demokratie-skeptisches Werk.

Wer hat es herausgegeben? Die Bundeszentrale für politische Bildung (*noch mal ächz, der Unterz.*).

Man ist fassungslos, welchen Unsinn sie publiziert. Ich glaube aber auch: Das hält unsere Gesellschaft aus. Wir können ja auch die Gegenposition vertreten, und in der Debatte setzt sich am Ende das bessere Argument durch."

Im Interview fiel auch der Name Schellnhuber und seine "große Transformation". Das ist aber einen eigenen Beitrag wert, weil sie ganz offensichtlich (ungewollt) die Transformation der Ökologie von einer Ersatzreligion zur politischen, gedanklichen und kulturellen Diktatur beschreibt.

Zum Abschluss noch mal Neubacher:

"... Mit jedem kalten Winter, den wir erleben, haben sich die Klimaprognostiker ein Stück lächerlicher gemacht. Es kann nicht ewig fünf vor zwölf sein. Die Klimahysterie hat sich abgenutzt.

Jetzt können zwei Dinge passieren: Man fängt an, klug zu reagieren, also die Risiken richtig zu bewerten. Das wäre der sinnvolle Weg. Was auch passieren kann: Man glaubt den Klimaforschern gar nichts mehr, hält sie für Spinner und verabschiedet sich aus der Debatte. Das wäre falsch, da wir nicht ausschließen können, dass der Klimawandel eine ernsthafte Bedrohung ist. Wir müssen einfach den Verstand wieder einschalten."

Nota bene: Die Produktion von Batterien für Elektroautos verschlingt derzeit die in 10.000 Litern Benzin steckende Energie. Kann man weit mit fahren.

Und: Die Produktion einer Plastiktüte stößt 120 g CO2 aus, die Produktion eines Jutebeutels 1.700 g. Nichts gegen das Müllargument und die Möglichkeit der Wiederverwendung eines Jutebeutels - das war mir neu.

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